Plastiksprengstoffe

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Plastiksprengstoffe – Kein Begriff in der Sprengstoffszene wirkt auf die User so stark anziehend. Dabei gibt es allerdings ein Problem….es gibt eigentlich nicht diesen einen Sprengstoff. Als Plastiksprengstoffe bezeichnet mnan alle Sprengstoffe die man mit einem Plastifizierungsmittel und einem Weichmacher bearbeiten kann. Darunter fallen fast alle Sekundärsprengstoffe wie z.B. PETN, RDX, HMX, C4, ANNM, PNNNM, UN, HDN….

Darum gibt es hier auch nicht sowas wie „Eine“ Anleitung, sondern viele verschiedene Anleitungen rund ums Thema „plastifizieren“. Die Anleitungen für C4 oder Plastik-ANNM, finden sich ja in der Übersicht.

Wer kein PIB kaufen kann…unter der Rubrik „Chemikalien“ findet sich auch PE-LD, ein PIB-Ersatzstoff

Was brauche ich für einen Plastiksprengstoff?

  • Sprengstoff
  • Plastifizierungsmittel (z.B. Polyisobutylen (PIB)
  • Weichmacher (z.B. Motoröl oder Parafinöl)

 

Es gibt mehere Sorten Polyisobutylen, welche ist die richtige?

Man benötigt PIB mit einem Molekulargewicht von 1.000.000 (PIB1000000). Alle anderen Sorten führen nicht zum gewünschten Effekt.

 

Ist die Farbe von C4 im Kino ein Fake?

Im Kino kann C4 die dollsten Farben anehmen, blau, gelb, rot, braun. Entscheidend für die spätere Farbe des Sprengstoffes ist die Farbe des Weichmachers. Motoröl gibt es in schwarz, gelb und leicht rötlich. Man hat also die freie Auswahl.

 

Plastik-PETN

 

Materialien

  • 300ml Erlemeyerkolben mit Stopfen (oder Becherglas mit Abdeckung)
  • Backblech
  • Messer
  • Glasschale
  • Handschuhe
  • Magnetrührer (optional)

Chemikalien

  • 80% PETN (80g)
  • 10% PIB (10g)
  • 10% Motoröl (10ml)
  • 250ml Benzin

Herstellung

1) Als Erstes muss das PIB mit einem Messer oder einer Schere in kleine Stücke geschnitten werden. So löst es sich später leichter auf und man spart Zeit.

2) 250ml Benzin werden in den Kolben bzw. das Glas gefüllt und das PIB hinzugegeben. Das PIB muss sich darin komplett auflösen was unter Umständen 1-2 Tage dauern könnte. Zwischendurch muss man immer wieder umrühren. Das Gefäß muss dicht verschlossen sein, da sich das Benzin ja sonst verflüchtigt.

3) Nun gibt man 80g PETN hinzu, rührt 30 Minuten kräftig um, und gießt die Masse auf ein Backblech (man kann sie auch im Glas lassen wenns unauffälliger sein soll..dauert dann nur viel länger).

4) Das Benzin muss jetzt nämlich komplett verdunsten…was ziemlich lange dauern kann. Am besten sollte das Backblech offen, bei Zimmertemperatur irgendwo abgestellt werden. Im Sommer kann das ganze direkt in die warme Sonne…ansonsten heißt es wohl warten (bis zu einer Woche).

Es ist schwer, das ganze zu bewerkstelligen….Eltern und man selbst sind/ist von Benzindämpfen in der Wohnung nicht sonderlich begeistert. Ein Gartenschuppen wäre ideal

Das Benzin niemals „auskochen“. Neben der enormen Feuergefahr zerstört man das PIB überhalb von 40�C

 

5) Sobald sich das Gemisch zu einer krümeligen Pulvermasse gewandelt hat, kann man es auf einem großen Teller ausbreiten und warten, bis sich diese Krümel zu einem Pulver zerdrücken lassen.

 

6) Jetzt kann man in einer Plastikschale (Tupperware) das Pulver mit dem Weichmacher vermischen. Mit den Händen muss man das ganze sorgfältig durchkneten bis es eine homogene Masse bildet. Eine löchrige, fäden-ziehende Masse bedeuted, das noch zu viel Benzin vorhanden ist. In diesem Fall muss weiter gewartet werden.

 

Plastik-RDX

 

Die Herstellung von Plastik-RDX gleicht der von PETN. Der große Unterschied liegt in den Mischungsverhältnissen.

 

Materialien

  • 300ml Erlemeyerkolben mit Stopfen (oder Becherglas mit Abdeckung)
  • Backblech
  • Messer
  • Glasschale
  • Handschuhe
  • Magnetrührer (optional)

 

Chemikalien

  • 90% RDX (90g)
  • 3-5% PIB (3-5g)
  • 5-7% Motoröl (5-7ml)
  • 250ml Benzin

 

Herstellung

1) Als Erstes muss das PIB mit einem Messer oder einer Schere in kleine Stücke geschnitten werden. So löst es sich später leichter auf und man spart Zeit.

2) 250ml Benzin werden in den Kolben bzw. das Glas gefüllt und das PIB hinzugegeben. Das PIB muss sich darin komplett auflösen was unter Umständen 1-2 Tage dauern könnte. Zwischendurch muss man immer wieder umrühren. Das Gefäß muss dicht verschlossen sein, da sich das Benzin ja sonst verflüchtigt.

3) Nun gibt man 90g RDX hinzu, rührt 30 Minuten kräftig um, und gießt die Masse auf ein Backblech.

4) Das Benzin muss jetzt nämlich komplett verdunsten…was ziemlich lange dauern kann. Am besten sollte das Backblech offen, bei Zimmertemperatur irgendwo abgestellt werden. Im Sommer kann das ganze direkt in die warme Sonne…ansonsten heißt es wohl warten (bis zu einer Woche).

Es ist schwer, das ganze zu bewerkstelligen….Eltern und man selbst sind/ist von Benzindämpfen in der Wohnung nicht sonderlich begeistert. Ein Gartenschuppen wäre ideal.

Das Benzin niemals „auskochen“. Neben der enormen Feuergefahr zerstört man das PIB überhalb von 40�C

 

5) Sobald sich das Gemisch zu einer krümeligen Pulvermasse gewandelt hat, kann man es auf einem großen Teller/Backblech ausbreiten und warten, bis sich diese Krüpmel zu einem Pulver zerdrücken lassen.

 

6) Jetzt kann man in einer Plastikschale (Tupperware) das Pulver mit dem Weichmacher vermischen. Mit den Händen muss man das ganze sorgfältig durchkneten bis es eine homogene Masse bildet. Eine löchrige, fäden-ziehende Masse bedeuted, das noch zu viel Benzin vorhanden ist. In diesem Fall muss weiter gewartet werden.