Weizenpaste (Bombenverkleidungen)

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Weizen Paste ist keine Brotsorte und auch kein altes heidnisches Getränk. In der pyrotechnischen Szene ist diese Paste eine Art Leimersatz, die sich als unglaublich effektiv beim verkleiden von Bomben herausgestellt hat.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Mehl und Wasser sind billige Bestandteile, auch in großen Mengen. Leim ist meist schon in kleinen Mengen recht teuer und man muss erst viele ausprobieren, bis man den richtigen hat.

Materialien

  • Topf
  • Herdplatte
  • Schüssel oder Schale
  • Schneebesen

 

Chemikalien

    • 50g Mehl
    • 300ml Wasser

Je nach Mehlsorte kann die Konsistenz der Paste stark schwanken. Wenn sie zu dick wird, einfach etwas mehr Wasser hinzugeben.

 

 

 

Herstellung

1) Zuerst misst man 150ml Wasser ab, und bringt es auf dem Herd langsam zum kochen.

2) Während sich das Wasser erwärmt, mischt man in einer Schale 150ml Wasser mit 50g Mehl. Dieser Mix wird solange umgerührt, bis er nach „Milch“ aussieht.

 

3) Wenn die Masse angerührt ist und das Wasser auf dem Herd kocht, wird der Inhalt der Schüssel langsam in das kochende Wasser eingerührt.

 

4) Das ganze wird unter ständigem Kochen noch 5-10 Minuten umgerührt und dann auf eine Schüssel mit Deckel gegossen.

Am besten durch einen Filter schütten, so kommen keine Klumpen mit hinein! Die Masse muss innerhalb von 2 Tagen verbraucht werden. Danach fängt sie an „schlecht“ zu werden

Wenn beim kochen 2 Esslöffel Essig hinzugegeben werden, hält die Masse länger als nur 2 Tage