Brandbombe

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Kaum etwas ist so faszinierend wie ein riesiger Benzinfeuerball der in den Himmel empor schießt. Den Anblick kennt wohl jeder aus dem Kino, egal ob ein Auto einen Fußgänger rammt oder irgendjemand auf herumstehende Fässer schießt; immer gibt es einen gigantischen Feuerball.

Dabei handelt es sich bei den „Brandbomben“ ja eher um einen pyotechnischen Effekt da oft Schwarzpulver oder Flash verwendet wird. Zu den Todsünden der Pyrotechnik gehören sämtliche Konstruktionen mit Gasflaschen/Kartuschen oder sonstigen Metall- und Glasgefäßen. Für einen beeindruckenden Filmeffekt braucht man nur einen einfachen PVC oder Pappböller.

Materialien

  • Plastikbeutel (Müllbeutel, Gefrierbeutel, Chipstüte)
  • PET Flasche (wenn man keine Beutel verwenden möchte)
  • Kabelbinder
  • Knallkörper (Pappe oder PVC-Böller)

Chemikalien

  • Flash
  • Benzin (Von E10 bis Super gehts, kein Diesel!)

 

Herstellung

1) Man füllt das Benzin in den Beutel und verschließt ihn mit einem Kabelbinder oder was sich sonst noch so eignet.

Als Benzingefäß haben sich sogar Chipstüten aus dem Discounter bewährt, allerdings fassen sie gerade mal 1Liter Benzin

Gefriertüten lösen sich durch das Benzin schnell auf oder reißen schnell. Im Bau- bzw. Raiffeisenmarkt findet man Tüten für die Gartenarbeit die fast alles aushalten

 

2) Der Beutel wird dann einfach auf den Flashböller gelegt. Sobald der Böller explodiert wird das Benzin stark zerstäubt und durch die Wärme bzw. die Funken des Flashsatzes entzündet.

Faustformel: 4g Flash für 1 Liter Benzin

Die Funken der Zündschnur können, wenn sie nicht abgedeckt ist, die Hülle des Beutels schon vor der Explosion durchdringen und das Benzin entzünden. Darum sollte man eine Elektrozündung benutzen, oder die Zündschnur mit einem Stück Alufolie abdecken