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Beladung von saueren Ionentauscherharzen mit Morphin

#1
Hi,

jo...wir, mein Nachbar, hat da seit Jahren ein Projekt im Hirn.

Es geht um die Extraktion von Morphin aus Mohnstroh.

Nun gibt es ja Anleitungen auf polnisch.
Das kommt daher, dass das revolutionäre am "Polnischen Kompott" nicht die Morphinsuppe an sich ist, sondern die Extraktion des ja eigentlich "ungeeigneten" Ausgangmaterials mit Ionentauscherharzen ist. Das haben die zwei Studies damals in Warschau entdeckt bzw. besser in den Untergrund des Warschauer Paktes eingeführt.

Solche Anleitungen sind nicht bes. professionell....

Mein Ausgangspunkt, meine erste Frage ist, wieviel des Ionentauscherharzes muss denn überhaupt erstmal gekauft werden?

Weiß das jemand?

Kann man das über den Daumen peilen?
Was bindet denn ein Kg dieses Harzes.

Es geht ihm wohl nicht um 500g des Strohs....wenn man in Österreich wohnt, oder Urlaub in Tschechien macht, dann kann man sich ja die Zentnersäcke mit dem Rohmaterial vollstopfen.

Gibt es da was?

Anleitungen, richtige papers für ANDERE Alkaloide habe ich schon i.d. wissensch. Literatur gefunden aber ich denke, die haben Tauscherharze ohne Ende, eh mehr Mittel als der Privatbürger...aber der muss sparen und will nicht unnötig zuviel Geld in Harz als nötig investieren.

Grüße!
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#2
Hi,

das ist nicht einfach.

Offizielle Patente sprechen von einem Morphingehalt von 0,1-0,4% beim Stroh....

Wir haben ja nun keine Ahnung von Chemie bzw. von diesen Tauscherharzen, ich hatte gehofft, jemand habe beruflich mit dem Zeug Umgang, könne mich/uns aufklären.

Ist denn in dem wässrigen Auszug des Strohs noch etwas zu erwarten was neben dem gelösten Alkaloid das Harz belädt?

Wenn der pH des Wassers auf 7 eingestellt wurde?***

Ich habe keinen Plan von der Materie.

Es gibt ja saure und basische Tauscherharze.

Gennannt Kationen und Anionentauscherharze.

Die Tauschen immer das, wonach sie bennant sind.

Die Literatur sagt: für Morphin braucht man saure, also Kationentauscher.

Die binden ja auch Mg und Ca aus dem Wasser.

Also verwendet man sinnvollerweise Destilliertes Wasser, aber dann wird ja mein Tauscherle immer noch von all den Metallionen beladen, die aus dem Mohnstroh entweichen.

Soweit so richtig?

***das anpassen des pH an 7 bringt ja so ode so weitere Ionen ins Wasser belastet also das Harz zusätzlich, ich vermute also mal, man kümmert sich nicht um den pH.

Wiki sagt ja, Kationentauscherharze haben untersch. starke "Neigungen" Kationen an sich zu binden.
Er kann also schon mit Na+ beladen sein, voll, hat dann aber mehr die Neigung mit Ca2+ beladen zu werden, Na+ würde rausfliegen (wie beim regenerierten Spülmaschinenenthärter), Na2+ könnte aber immer noch durch al3+ verdrängt werden.

Wo in der Reihenfolge wäre nun ein Morphinion anzusiedeln?
In der Pflanze ist es ja als Salz, als Morphinmekonat unterwegs, die Mekonsäure ist ne org. Säure.


Naja, ggf. sollte wir ja nicht versuchen durchblick zu gewinnen, uns an die Anleitungen halten...hoffentlich ist da das Tauscherharz schon im notwendigen Überschuss eingesetzt.

Ausgangspunkt war ja, dass das Harz in Größenordnungen gekauft auch -etwas- kostet und bei unklarem Ausgang des Versuches wäre es mist, Geld in Harz für die Halde zu verschwenden!

Wir berichten!

Diese poln. Anleitung:

https://sciaga.pl/tekst/115514-116-sposo...ia-w-kanal

schreibt 50-150% Tauscherharz im Verhältnis zum Ausgangsstroh vor...mhmm.



Grüße!
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