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Die panzerfaust

#1
hallo zusammen, 
Jeder kennt sie, die Gute alte panzerfaust. Ich hab das unter sprengstoffe reingetan nicht unter Waffen weil es eher um die Sprengstoffe geht. Das Prinzip der Panzerfaust ist ja ziemlich einfach: mithilfe einer treibladung wird eine eine hohlladung zum ziel geschossen(bei der alten wehrmachtspanzerfaust zb ist der kopf vorn dran die hohlladung). Bei der sogenanten bazoka wird halt anstelle der Treibladung eine rakete verwendet, das kommt aber für mich nich in frage. Wenn die holladung aufs ziel auftrifft wird das ganze durch eine aufschlagszünder gezündet. Die fragen sind: hat jemand  eine ahnung was man da als Treibladung verwenden könnte( auf wikipedia ist von sp oder nc die reede.) und vor allem wie viel man verwenden sollte! Ich hab keinen bock das mir die treibladung die Hände abreisst. Und: wie könnte man die flugeigenschaften der eher eiförmigen hohlladung möglichst einfach verbessern? Sollte man evtl kleine flügel dranbauen damit das ganze stabilität kriegt sonst kommt die hohlladung ja nie am Ziel an? Und: was sollte man als ini für die hohlladung verwenden? Der ini wird ja durch einen aufschlagszünder gezündet, ich hätte mir da gedacht, an der einen seite des inis einfach einen stab zu befestigen der beim aufschlag aufs ziel  in den initialsprengstoff gedrückt wird und ihn zündet. Bei hmtd würde das mit dem stab sicher funktionieren(dasselbe prinzip wie beim explosiven kugelschreiber), jedoch hab ich keinen bock das das hmtd bereits zündet wenn die treibladung zündet( durch den druck dabei) und mir die Panzerfaust um die Ohren fliegt. Wenn ich was stabieleres wie bleiazid hernehm weis ich nicht ob das mit dem aufschlagszünder hinhaut. Hat da jemand eine idee?
Danke für euere hilfe
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#2
Ich würde das als Mörser konstruieren und auf die "Kalibrität" (Druckpunkt/Schwerpunkt) wie bei einer Rakete achten und mit vielleicht so 20% Treibstoffkomponente rechnen. Reines SP oder eine nicht allzu heftige Chlorat-Kohle-Mischung könnte ich mir hierbei vorstellen.
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#3
Bei sowas ist eine Drehbank und Metallbearbeitungszubehör Pflicht. Der Aufschlagszünder sitzt bei der Panzerfaust im hinteren Teil des Geschosses, der Aufschlagszünder wird wohl das schwerste zu Bauen sein. Als Abschussrohr würde ich nathloses Stahlroh mit einer Wanddicke von mindestens 3-4 mm empfehlen. Die Menge der Treibladung ? ich würde mich rantasten, also mir ein Abschhussgestell für sowas bauen und dann testen, testen, testen... Schwarzpulver ist vollkommen ausreichend wurde im WK2 auch benutzt. Die Panzerfaust hatte glaube ich eine Schwarzpulvermenge von bis zu 300 gr (je nach Modell), ist schon eine Menge wenn mann bedenkt das das 3. Reich damals schon mit den Rohstoffen und der Herstellung von Explosivstoffen am Ende wahr. Also hat mann sich gedacht wie man Treibstoff sparen könnte. Die Idee war ganz einfach: Eine Art Stopfen im Rohr hinter dem Panzerfaust Geschoss, dieser Stopfen bestand aus Fett, Papier oder sonst noch was. Einer Art Gegengewicht also. Aufschlagzünder kann ich mal schauen ob ich da was auf der Drehbank hinbekomme, werde ich natürlich hier mit euch teilen... Natürlich ohne gefährlichen Stoffe nur zum Verständnis



Mfg,Messerschmitt
Einigkeit und Recht und Freiheit
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#4
Hi,

ich finde diesen ganzen Zwei Panzerabwehrwaffen echt interessant aber egal zu welcher, man bekommt nur schwierig Details.

Nach meinen Infos war SP in der Panzerfaust bzw. den Faustpatronen der Treibstoff.

Die Geschosse waren dabei duch selbstabklappende, aufgewickelte Federblechstreifen "stabilisiert".

Die Hohlladung wurde, wie bei H. immer, von hinten gezündet.

Ob dabei dieser Gegengewichtstopfen (ich las von Sand bzw. Eisenspänen die nach dem Abschuss beim Austritt zerstäuben) bei allen Modellen zum Einsatz kam?


Auf jeden Fall ein verrücktes Projekt, schon nur ein selbstgebauter Vorderlader mit 1g SP oder so aber so ein Riesenrohr und dann auch noch geschultert?!...besser nicht sondern wenn's schon sein muss dann irgendwo festgeschraubt mit Fernzünder, die Wolke von mehreren hundert g SP ist auch nicht schlecht!

Auf jeden Fall das Ergebnis mitteilen ;-) !

P.S. kennt ihr die Szene in dem Film "Die Brücke" wo der Typ, die Panzerfaust in einem geschl. Raum abschießt und ein hinter ihm stehender Mann versucht ihn noch davon abzuhalten?

Mhm...sofort gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=JE-RS-TXyi8

M.f.G.!
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#5
Als Treibladung werd ich definitiv SP verwenden, das kann ich ja dank der synthese von kaliumnitrat über KOH in grossen mengen herstellen. Zu der Sache mit dem gegengewichtsstopfen: versteh ich das richtig dass durch diesen stopfen am Ende des rohres die hohlladung einen stärkeren schub erhält? Wenn ja warum dichtet man das andere Ende des rohres nicht einfach ganz ab?
Hansi meinst du mit 20 proz treibstoffkomponente dass zb das SP 20 Prozent der Masse von der hohlladung haben sollte, die verschossen wird?
@messerschmidt wär echt klasse wenn du eine anleitung für einen solchen aufschlagszünder reinstellen würdest. Blöderweise sollte der ja auf die andere seite der hohlladung. Übrigens: warum hast du als bild ne bf109, keine 262  wenn du dich schon so nennst xd?
Mit diesen federflossen als „Leitwerk“ werd ich halt experimentieren müssen, das wird schon.
Danke für eure tipps.  Wie im video der ami den typ anschaut der geschossen hat  und dann die Bude zusammenkracht haha

Danke für eure Hilfe
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#6
klar hat man einen heftigen rückstoss wenn man das rohr hinten ganz zumacht aber man kann das ganze ja an einen Baum halten oder so
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#7
Schwierig wird das halt alles ohne Drehbank, eine Panzerfaust ist etwas rundes also kann man alle Komponenten auf der Drehbank herstellen, und zu den Federflossen: Das wird dünnes Federstahlblech sein, also Leitwerke aus dem Blech ausschneiden, und an das Geschoss nieten/schrauben. Würde aber erstmal mit der Grösse der Fauspatrone experiementieren, viel leichteres Geschoss usw.


Mfg,Messerschmitt
Einigkeit und Recht und Freiheit
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#8
@Pyromane: Dachte da an das "Satzgewicht":  http://www.feuerwerk.net/technik_3/_main...nik_32.htm
Zur Berechnung der "Kalibrität" würde ich dir folgendes Programm empfehlen:  https://www.spacecad.com/
Es geht aber auch so:
.pdf   Stability of a Rocket.pdf (Größe: 1,29 MB / Downloads: 11)
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#9
Man könnte doch eine batterie mit einem Stab aus leitbarem metall verbinden und der beim aufschlag zurück drückt auf eine Leiterplatte trifft welche mit einem stromkabel(+) verbunden ist und in die initiallladung führt. Das andere Kabel(-) geht von der Initialladung an die Batterie zurück um den Stromkreislauf zu schließen. Der Stab sollte in einer nicht leitbaren umgebung auf die Leiterplatte treffen und mit einer Feder gesichertwerden um nicht ungewollt die Ladung zu initieren. Ps zeichnen hilft um ideen zu finden.
MfG Lolherr
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