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gift extrahieren gefleckter schierling, eisenhut, herculesstaude?

#1
Smile 
Weiss einer wie das geht?
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#2
Extrahieren sollte mit Alkohol gehen. Isolieren ist dann schon einiges schwieriger; da brauchst du dann wohl schon ein gutes Labor und viel Wissen.
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#3
Schade . . Hab's mir schon fast gedacht das ich ohne wissen und Ausrüstung nicht besonders weit komme Big Grin
Jeder fängt mal klein an
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#4
Gewöhnt euch bitte an einen Thread Titel zu erstellen und dann im Eröffnungsbeitrag den Sachverhalt bzw. eure Frage zu formulieren. Gerne auch mit mehr als einem Satz. Das ist so als würde ich im Titel schreiben "Sprengstoff herstellen?" und als Beitrag "wie geht das?". Sowas wollte ihr doch bestimmt auch nicht lesen oder? Denn dafür ist der Text und nicht der Titel da. Normalerweise ist es mir egal, aber da sich sowas in letzter Zeit hier im Forum fast schon explosionsartig vermehrt, muss ich das jetzt an dieser Stelle mal sagen.

Also in Zukunft bitte darauf achten zumindest ein bißchen Struktur und Informationsgehalt hier rein zu bringen, ok? Wink


Zur Frage...schau dir mal das Ebook "Organikum" an Wink, das hilft schon mal extrem weiter. Und natürlich brauchst du Ausrüstung und Wissen, das wird teuer und lebensgefährlich Wink
In throws of rage, I shall hone my craft - In vengeance, I shall have no mercy.  In the mist of battle, I shall have no fear. And in the face of death, I shall have no remorse

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#5
Okay sorry
das Buch hab ich sogar schon aber nur auf englisch
https://www.olionatura.de/basiswissen/pf...herstellen
Hab mal was Gefunden
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#6
Auch wenn ich bezüglich der 88 im Namen und dem "Bob der Gauleiter" unter dem Namen etwas skeptisch bin... Das Nennen von mehreren Giftpflanzen hört sich für mich auch eher nach "wie extrahiere ich am einfachsten einen Giftstoff" als nach naturwissenschaftlichen Interesse an.

Bei der Herkulesstaude basiert die Giftwirkung auf Furocumarinen, die chemisch gesehen was ganz anderes als die in den anderen beiden Pflanzen vorhandenen toxischen Alkaloide sind - und deren Extraktionen daher ganz anders funktionieren. Mit einem alkoholischen Extrakt ziehst du halt alles im Alkohol lösliche raus, dabei allerlei nervige Nebenstoffe wie Pflanzenfette die dir die weitere Aufbereitung vermiesen.

Naturstoffextraktionen sind leider nicht ganz einfach, aber als erste sollte man wissen, was man überhaupt vor hat. Aber meine Güte, man findet ganze Patente wenn man einfach nach "[Giftstoff] extraction" googlet. Was die taugen ist dann wieder eine andere Frage, auf jeden Fall stellen sie einen Ausgangspunkt dar.
"I had originally called this family the "natural" amphetamines, but my son suggested calling them the "essential" amphetamines, and I like that."
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#7
Das wären die interessantesten das herculesstaude etwas anderes ist auch von der Wirkung die ja eher über Berührung in Verbindung mit Sonne kommt war mir bewusst dennoch dachte ich die Frage hier im Forum stellen zu dürfen ohne irgendwas unterstellt zu bekommen
schierling leicht zu finden und eisenhut wohl wohl am stärksten
Ich dachte ich schreib mal was weil ja nicht so viel neues sonst eröffnet wird
Und von wegen Patente schön und gut aber ob die Methode ohne ein Labor umzusetzen ist wäre wieder das andere vielleicht gibt es andere einfachere Methoden hab noch ein anderes Projekt vor daher war das eher aus interesse und wird wohl vorerst nicht umgesetzt
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#8
(15.09.2018, 12:15 PM)Shadow88 schrieb: die Frage hier im Forum stellen zu dürfen ohne irgendwas unterstellt zu bekommen
Ich möchte dir auch nicht unterstellen, dass du damit Dummheiten vorhast.

(15.09.2018, 12:15 PM)Shadow88 schrieb: schierling leicht zu finden und eisenhut wohl wohl am stärksten
Was liegt dir denn daran, ein möglichst potentes Toxin zu isolieren/konzentrieren? Erhöht auch die Gefahr, sich damit selbst zu schaden.

(15.09.2018, 12:15 PM)Shadow88 schrieb: Und von wegen Patente schön und gut aber ob die Methode ohne ein Labor umzusetzen
Die Frage ist doch, was genau du willst. Welche Pflanze, welcher Gifstoff, nur ein Konzentrat oder komplett isoliert?

http://illumina-chemie.de/coniin-aus-gef...-t4365.pdf
Lies dich mal hier ein. Eventuell "erschlägt" es dich auf den ersten Blick, aber wenn du die Theorie dahinter lernst und verstehst, ist das ganze gar nicht mehr so schwierig.
"I had originally called this family the "natural" amphetamines, but my son suggested calling them the "essential" amphetamines, and I like that."
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#9
Korrekt danke
Bin übrigens kein nazi falls du darauf anspielen wolltest die 88 kann ja auch was anderes bedeuten leider kann man den Namen nachträglich nicht ändern
Hast wohl recht und ich sollte mich zuerst an was weniger giftigen Versuchen
Rizin oder so ? spass aber da hätte ich ne einfache Anleitung
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#10
(15.09.2018, 02:23 PM)Shadow88 schrieb: Bin übrigens kein nazi falls du darauf anspielen wolltest die 88 kann ja auch was anderes bedeuten leider kann man den Namen nachträglich nicht ändern

Es ist die Kombination aus deinem Namen (du könntest ja auch einfach eine PN ans Team schicken mit der Bitte nach Änderung) und deinem selbst gewählten Titel die halt schon ein unglückliches Bild auf dich werfen. Dem sollte man sich bewusst sein bevor man sowas tut.


Zitat:Ich dachte ich schreib mal was weil ja nicht so viel neues sonst eröffnet wird
Danke, aber ehrlich? Da hab ich lieber weniger neue Threads als viele die zum Zeitvertreib eröffnet wurden, falls das so gemeint war. Es gibt halt Forenabschnitte die wenige neues hervorbringen, genau wie es Phasen, vor allem im Sommer und Spätsommer gibt, in denen weniger geschrieben wird.
In throws of rage, I shall hone my craft - In vengeance, I shall have no mercy.  In the mist of battle, I shall have no fear. And in the face of death, I shall have no remorse

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#11
Naja interesse besteht ja schon war ja Nicht um euch zu beschäftigen
Ich finde den Titel lustig weiss nicht was ihr habt

Bin Admin in ner schwarzen Humor Gruppe da ist sowas Standard waren mal lasertag spielen meine ganze Gruppe musste sich andere Namen suchen
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#12
Ha, kann ich mal was im Forum beitragen!
Das ist ein Alkaloid und die Trennung ist die selbe wie beim Ecgonin im Kokastrauch, welches die Buschlabore zu Kokain syntetisieren.

1.) Die nimmst die ganze Pflanze oder wenn es nicht an Material fehlt, nur die Wurzel. In der Wurzel steckt das meiste!
1.1) Kleinmachen und trocknen
1.2) (autotranslater Kopie aus Kokaanleitung): Die getrockneten Blätter müssen in Wasser eingeweicht, mit einer St.Mag-Lauge wie Kalk versetzt werden, um die Alkaloide freizusetzen, und in einem Lösungsmittel gerührt werden wie Kerosin oder Benzin, die die Alkaloide auflösen und dabei vom Wasser getrennt bleiben. Das Wasser wird am Boden des Behälters abgelassen und das Benzin wird oben herausgegossen.

1.3) Sobald das Benzin abgetrennt wurde, wird Schwefelsäure zugesetzt, um die Alkaloide auszufällen. Der Niederschlag, Paste genannt, wird durch Filtration vom Benzin getrennt und zum Trocknen in die Sonne gestellt.

Ergebnis: ca. 40% bis 60% ausgewaschene Alkaloide und 40% bis 60% Dreck!

Jetzt wird es spannend.
Dem gut getrocknettem Dreck, gibst Du jetzt wieder Schwelsäure hinzu und versetzt das ganze mit Kaliumpermanganat. Hierdurch wird ein großteil allen Drecks zersetzt. Das Problem und hier beginnt die Kunst, irgend wann musst Du Permanganat zusetzen um den Reinigungspürozess zu stoppen. Stoppst Du zu früh, hast Du noch viel Dreck drinnen, stoppst Du zu späht, werden auch deine Alkaloide zerstört. Versuch macht klug!

Der Rest ist chemisch gesehen, nur noch mehr oder minder triviale Kristallisation.

Und wie ERHEOM in Beitrag 8 schreibt, ist das Gift der Herkulesstaude kein Alkaloid. Ergo, da gillt was ganz anderes, von dem ich keine Ahnung habe!

Alles wissen aus:
David Lees Handbuch für Kokain!
Dort findet man es dann auch noch etwas exakter.
Auch zu empfehlen: "Koka und Kokain - Konsum und Wirkung" aus dem "Deutscher Ärzte-Verlag Köln".
und natürlich das gute alte "Rauschdrogen - Marktformen und Wirkungsweisen" aus dem Springer Verlag. Welches zwar gut ist, aber man nicht unbedingt neu kaufen sollte. Wer will schon Springer unterstützen?

In allen drei Werken, ist der Weg im Grundsatz, aber ohne Mengenangaben beschrieben!
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#13
Hi,

"Dem gut getrocknettem Dreck, gibst Du jetzt wieder Schwelsäure hinzu und versetzt das ganze mit Kaliumpermanganat. Hierdurch wird ein großteil allen Drecks zersetzt. Das Problem und hier beginnt die Kunst, irgend wann musst Du Permanganat zusetzen um den Reinigungspürozess zu stoppen. Stoppst Du zu früh, hast Du noch viel Dreck drinnen, stoppst Du zu späht, werden auch deine Alkaloide zerstört. Versuch macht klug!"

Ich GLAUBE, das ist spezifisch für die hier gedacht:

"(autotranslater Kopie aus Kokaanleitung"

Dabei wird nicht etwa "Dreck" sondern das unerwünschte Nebenalkaloid zerstört und darum überhaupt findet sich KMnO4 auf den "watched" Listen, nur weil es bei der Kokainreinigung benötigt wird!

Schreib mal bitte jemand dazu ob das so stimmt!
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