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vom P2NP zum Dextroamphetaminsulfat [Anleitung]

#1
Hier gibts ja noch keine Vorschrift um zum D-Amphetamin zu kommen und deshalb möchte ich meine seit Jahresbeginn ausgearbeitete hier veröffentlichen.

Grundkentnisse Sollte man sich hierfür schon angeeignet haben.


Alles in allem sind das etwa 7 Std. Arbeit.

Wer Amphetamin als Werkzeug zur Leistungssteiggerung einsetzen möchte sollte sich die Mühe machen.
Dextroamphetamin ist potenter & viel stärker psychoaktiv als L-Amphetamin, Levoamphetamin wirkt stärker körperlich & weniger psychisch als D-Amphetamin.
Das Endprodukt verursacht bei mir bei moderaten Dosierungen bis 30mg/Tag keine negativen Nebenwirkungen oder sonstige Ausfallerscheinungen.
Beim Reinstoff ohne Toleranz stirbt man bei etwa 100mg passt also auch nach der Synthese auf euch auf!.


Benötigte Geräte:

einen alten Topf
Destillationsbrücke
Thermometer (>100°C)
Allihnkühler
1000ml Rundkolben
50ml Erlmeyerkolben mit Verschlusstopfen
2x 100ml Bechergläser
4x 400ml Bechergläser
1x 800ml Becherglas
Messzylinder 250ml
Heizplatte mit Magnetrührer
Rührfisch
Sieb
Spritze 
PH Messtreifen
Handschuhe
Gasmaske
Schutzbrille

Chemikalien:

10gr. Aluminiumgranulat (oder Folie) 
100mg Quecksilber(II)Chlorid
10gr. P2NP
100ml Essigsäure
destilliertes Wasser
250ml IPA
120gr. Natriumhydroxid
4gr. L(+) Weinsäure
35ml Xylol
2m Schwefelsäure



Synthese:


1. Amalgamisierung und Vorbereitung der Reduktion


Lösung A: 10 gr. Alumuniumgranulat (Alufolie klein geschnitten geht auch) wird im Rundkolben mit 200ml Wasser und 100 mg Quecksilber(II)Chlorid vermischt.
--->Ab jetzt habt ihr 20 Minuten um Lösung B und C fertig zu machen.  

Lösung B: 100ml EssigsäuLösung 
Lösung C: 10gr. P2NP werden in 100ml Warmen IPA gelöst.



2. Reduktion


Nach dem Lösung A 20 minuten gestanden hatt könnt ihr dass Wasser (mit hochgiftigen Quecksilber darin) durch das Sieb in das Große Becherglas abgießen.
Als Nächsten geben wir Lösung B zu Lösung A und warten 3-5 Minuten (es sollte merklich Wasserstoffnebel im Kolben zu sehen sein).

Wir setzen den Kolben in ein kaltes Wasserbad und setzen den Kühler auf. Dann geben wir Lösung C durch den Kühler hinzu. Es folgt eine starke exotherme Reaktion.
Nach ca 20-30 Minuten ist die Reaktion vorbei (es steigen kaum noch Blässchen auf und die Lösung bleibt ohne Kühlung handwarm)

Lösung D: 100gr. Natriumhydroxid werden in 100ml Wasser gelöst. und abkühlen gelassen.


3. Abdestillieren des IPAs und Reaktionslösung basisch machen.


Wir setzen den Kolben mit Lösung A in ein Ölbad stecken unsere Destillationsbrücke auf und Destilieren bis unser Thermometer 100°C anzeigt. (Wasser und Lösungsmittel können Azeotrope bilden die eine niedrigeren Siedepunkt als Wasser alleine haben, deshalb immer bis 100°C Dampftemperatur warten).

Wenn der Kolben abgekühlt ist sieben wir verbleibende Alustückchen aus Lösung A ab.

Langsam und unter Rühren geben wir Lösung D zu Lösung A wobei wärme entsteht. (achtet darauf dass es nicht zu sieden beginnt ggf. Kühlen) Hier kann man sich die Ausbeute versauen falls zu viel dampf aus dem Kolben entweicht !.

Nach vollständiger zugabe können wir unsere Amphetaminbase als oberste Phase im kolben sehen .


4. Wasserdampfdestillation


Wir geben etwa 200ml Wasser zur Lösung im Rundkolben, stellen diesen ins Ölbad und schließen wieder die Destillationsbrücke an. Als Auffanggefäß dient ein Scheidetrichter.
Der Wasserdampf der im Rundkolben entsteht transportiert die Amphetaminbase in den Scheidetrichter.
Ihr erkennt das alle Base abdestilliert ist wenn keine öligen tröpfchen mehr in der Destillationsbrücke entstehen.

Wir trennen die Base mittels des Scheidetrichters vom kondenswasser.

Wir Wiegen die Base möglich sind ca 7g.


5. Racematspaltung mittels selektiver Extraktion, nochmalige Wasserdampfdestillation und  Ausfällen des Salzes.



Lösung E: wir geben 7g Amphetaminbase in 31ml Xylol.
Lösung F: Wir Lösen 3,9g L(+)Weinsäure in  16ml Wasser
Lösung G: Wir Lösen 1gr Natriumhydroxid in 1ml Wasser

Wir geben Lösung E bis F in den 50ml Erlmeyerkolben lassen ihn verschlossen 4 Std. auf dem Magnetrührer mit höchster Drehzahl rühren.

Lösung H: 10gr. Natriumhydroxid in 10ml Wasser.

Nach 4 Stunden können wir die 2 Phasen trennen.

Die Wässrige Phase enthält das D-Amphetamin (erhält man als Base indem man die wässrige Phase mit Lösung H auf PH14 bringt)
Die Phase mit dem Xylol das L-Amphetamin (erhält man als Base indem man das Xylol verdampft)

Wir führern nochmals eine Wasserdampfdestillation durch um Verunreinigungen durch die racematspaltung zu verhindern

Die D-Amphetaminbase wird im Scheidetrichter vom wasser getrennt in IPA gelöst.
2ml Schwefelsäure werden in 10ml IPA gegeben und mit einer Spritze aufgezogen.
Nun wird diese Tropfen für Tropfen und rühren hinzugegeben bis PH 7 erreicht ist. (wenn der PH deutlich unter 7-6 sinkt verliert ihr viel Ausbeute oder müsst ihr das IPA Abdestillieren und wieder auf PH14 um neu zu beginnen)

Ausbeute: 70% 3,5g D-Amphetaminsulfat 3,5g L-Amphetaminsulfat

PS: Am besten wirkt eine Mischung von 90% D-Amphetamin. mit 10% L-Amphetamin.


Gruß Phönix
Die guten Dinge kommen zu denen, die warten können. Thumbupleft
Si Vis Pacem Para Bellum.
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#2
Meinst du nicht dass man Lösung A filtriert und dann zum überstehenden Aluminium die Lösung B gibt?
In der filtrierten Lösung A ist ja kein Alu drin das mit der Essigsäure unter [H] Freisetzung reagieren kann Tongue

und noch ne Frage, hast du das selbst so durchgeführt wie beschrieben?
Wenn ja, hattest du Probleme mit der Amalgambildung? Erfahrungsgemäß macht der immer große Probleme Big Grin
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#3
also .. Big Grin ist ja unkompliziert in der Ausführung wenn alles vom Amalgam bis zur 1. Wasserdampfdestillation im 1L Rundkolben passiert. Deshalb Amalgamisierung drinn machen, Quecksilberwasser durchs Sieb rauskippen, Essigsäure drauf,  P2NP Reduzieren  dann den Schlamm durchs Sieb Abgießen  in ein behälter die kleinen Alustücken die überlebt haben sind Abfall ! den Schlamm zurück in den Rundkolben und weiter Icon_thumbup
Des halt deshalb weil die kleinen Alustückchen die überlebt haben später mit dem NaoH reagieren was zusätlich gut hitze erzeugt und einem die Ausbeute ruiniert sobald da dampf entsteht. da hilft auch kein Kugelkühler mehr.

Ja hab quasi meine Rangehensweise aufgeschrieben und find auch erstmal nixmehr was ich optimieren könnte. 
Ach ja das Amalgam dass hatt mir Anfangs noch Probleme gemacht. aber jetzt nichtmehr. Man sollte es halt VORHER schon nicht ohne Hanschuhe berühren/kleinmachen. Hatt bestimmt irgendwas mit Körperfett zutun aber interessiert mich eig. garnicht weiter Big Grin 

Machmal wills ja auch nicht wenn man alles richtig gemacht hatt. Des ist halt dann mal so.  Big Grin

PS: wie kann man den post nach den 1440min noch editieren?
Die guten Dinge kommen zu denen, die warten können. Thumbupleft
Si Vis Pacem Para Bellum.
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#4
was ich immer noch nicht verstehe
du kippst diese Säure IN das Quecksilberwasser?
Da ist doch kein Alu mit drin?

wenn du was editieren möchtest danach kannst mit ne pm mit der Überarbeitung schicken und wir klären das =)
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#5
nein habs ja auch schon zweimal geschrieben leute ich habs doch schon gekürzt !Smile Hättet es mal am anfangversion sehen sollen das war lang.

(29.07.2018, 07:13 PM)Phönix schrieb: Nach dem Lösung A 20 minuten gestanden hatt könnt ihr dass Wasser (mit hochgiftigen Quecksilber darin) durch das Sieb in das Große Becherglas abgießen.

(30.07.2018, 07:06 PM)Phönix schrieb: Deshalb Amalgamisierung drinn machen, Quecksilberwasser durchs Sieb rauskippen
Die guten Dinge kommen zu denen, die warten können. Thumbupleft
Si Vis Pacem Para Bellum.
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#6
(29.07.2018, 07:13 PM)Phönix schrieb: Nach dem Lösung A 20 minuten gestanden hatt könnt ihr dass Wasser (mit hochgiftigen Quecksilber darin) durch das Sieb in das Große Becherglas abgießen.

Als Nächsten geben wir Lösung B zu Lösung A und warten 3-5 Minuten


hab das hier wohl falsch verstanden
Lösung A ist jetzt ein Feststoff und keine Lösung mehr Tongue
okay, dann passt ja alles Big Grin
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#7
für mich sieht dass ja wie schlamm aus Big Grin
Die guten Dinge kommen zu denen, die warten können. Thumbupleft
Si Vis Pacem Para Bellum.
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#8
kannst du davon ein Video/Foto anleitung herstellen,
damit man es besser Verstehen kann, trotzdem sehr interessantes thema .
danke
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#9
Kann ich machen kann aber bissl dauern Smile
Die guten Dinge kommen zu denen, die warten können. Thumbupleft
Si Vis Pacem Para Bellum.
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#10
(03.08.2018, 06:53 PM)Phönix schrieb: Kann ich machen kann aber bissl dauern Smile

das nenne ich SauBär
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#11
funktioniert denn so auch die trennung des racemates? woher hast n das?
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#12
(20.08.2018, 01:04 AM)fastbre4k schrieb: funktioniert denn so auch die trennung des racemates? woher hast n das?


ok kam wohl von erowid, nur die benutzen D-tartaric acid und nicht L

aber scheint wohl doch so zu funktionieren, ich probiers mal aus
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#13
Es ist immer L-Weinsäure gemeint, auch wenn es als D-tartaric acid bezeichnet wird. Lies mal den englischen Wiki Eintrag dazu durch, da wird dieser Verwirrende Umstand erklärt, weshalb so oft D und L vertauscht werden.

Das ganze funktioniert so, dass sich das D-Amphetamin an die L-Weinsäure bindet, während das L-Amphetamin davon nicht betroffen ist. Funktioniert auch mit anderen chiralen Säuren.
Scheiß auf Recht und Ordnung, Einigkeit und Freiheit,
Scheiß auf scheiß Kulturen aus der scheiß Steinzeit!
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#14
achso ist das Big Grin - wirklich verwirrend.. ami shit mal wieder.

was mich aber auch verwirrt ist: wozu wird lösung G gebraucht?
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#15
Das hat mit den Amis nichts zu tun, die unterschiedlichen Bezeichnungen gehen auf die Fischer-Projektion und die optische Aktivität des Moleküls zurück, und so kommt es, dass das das rechtsdrehende Molekül laut Fischer-Projektion mit L- bezeichnet wird. Verwirrend, ich weiß
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