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Wie könnte man Munition improvisieren?

#31
Wieso leben wir nicht in den usa Cry
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#32
Weil mir spontan mehrere Gründe einfallen nicht dort leben zu wollen, aber nur ein einziger der diesen entgegen steht.
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#33
War mehr ein witz als eine aussage
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#34
(16.08.2018, 05:25 PM)fastbre4k schrieb: habe letztens gelesen das man früher auch nitrostärke benutzt hat, das hatte auch den vorteil gegenüber anderen stoffen das es weniger lärm und mündungsfeuer gab
zudem stand auch drin das es sich supe rin aceton löst, also könnte man wohl die gleiche methode wie vom Doc nehmen um zu rekristallisieren

man könnte ja mal maisstärke nitrieren, oder verestern  Icon_rolleyes , soll auch sehr stabil sein (keine garantie xD)


Nitrostärke ist instabiler als nitrocellulose. + hat ne aufnahmefähigkeit für feuchte. also neverminddddddd
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#35
Werde bald berichten wie hilti kartuschen klappen mal schauen
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#36
Ja in hilti ist reines NC(steht auch auf den verpackungen und auf dem warnhinweis) ohne rückstände und rauch eine kartusche reicht für eine 9mm sicher sind (mind 5 grain pro rote kartusche nach lesbar)
Jmd müsste nur lade daten herrausfinden
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#37
Hier ist das offizielle Datenblatt für die 6.8 mm Kartuschen: https://www.hilti.de/medias/sys_master/d...39-000.pdf

Aus dem Datenblatt:

Gemisch: bestehend aus nachfolgend angeführten Stoffen.

max. Nettoexplosivstoffmasse pro Kartusche in mg:
Kaliber 6.8/11 weiss: 130; braun: 140; grün: 160; gelb: 180; rot: 230; schwarz: 260
Kaliber 6.8/18 grün: 190; gelb: 220; blau: 300; rot: 330; schwarz: 410
In den Treibkartuschen sind die explosionsgefährlichen Inhaltastoffe (Treibladungspulver und Anzündsatz) hermetisch von der Umgebung getrennt
und nur unter Zerstörung des Gesamtgebildes mit Krafteinsatz zu öffnen.
Treibladungspulver: Nitroglycerinhaltiges Nitrocellulosepulver
Masse pro Kartusche im wesentlichen abhängig von der Ladungsstärke / 100 bis 400 mg
Anzündsatz: SINTOX (Initialsprengstoff) Masse pro Kartusche: im Mittel 20,9 mg


Da steht, dass die Roten mit 330 mg Double Based Powder geladen sind.

Warum Double based? Weil im Datenblatt etwas von Nitroglycerin 3-10% steht.

Für 9x19 Parabellum nimmt man zwischen 220 mg bis 400 mg Treibladung.

Das hängt
a) vom verwendeten Pulver ab und
b) wie stark man laden will bzw. welche Mündugsgeschwindigkeit man erreichen will.

Die rote Hilti könnte schon fast zu stark sein... vielleicht auch genau richtig, I don't know.

Ich denke es ist besser sich an den unteren Grenzen zu orientieren, bevor man überladen hat und einem der Lauf explodiert und Metallschrapnell Hände, Gesicht und Augen zerfetzen.

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#38
Hallo,

das ist schon schön und interessant...an einem fernausgelösten Lauf würde ich auch durchaus eine mit Hilti geladene 9 x 19 testen aber vergesst dabei nicht dass der immer noch abgehen kann wie eine Handgranate.

Die Gefahr beim Wiederladen mit unbekanntem Pulver und das ist das Hilti-zeug nach wie vor, besteht vor allem in seiner Pulvergeometrie bzw. deren Verhalten beim Abbrand in der Hülse.
Man kann keine Ladedatentabelle heranziehen die einem sagt wieviel man von dem Pulver braucht und welches Zündhütchen man setzen muss...das kann gut gehen, muss es aber nicht.

Ich weiß auch nicht, ob die Gefahr einer halbvoll geladenen Patrone nicht auch schon in dem entstandenem Hohlraum besteht....auch das wäre interessant: bilden deine 200mg Pulver 50% des Druckes die 400mg entwickeln werden, ich denke nicht, das sich das so linear umrechnen lässt!

P.S., wer das Risiko und Abenteuer auf sich nehmen will: wie ich inzwischen weiß ist es mit dem Erwerb von Langwaffenmuni in Österreich nun rum aber DORT scheinen Platzpatronen für die Patronenlager SCHARFER Waffen im GGS zu Deu. legal ab 18 zu sein denn ich habe mehre Angebote mit dem Vermerk "Frei ab 18" gefunden!



Grüße!
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#39
mit 9mm P.A.K NC-Pulver geladene 9mm Luger Patronen funktionieren einwandfrei, man hält sich hier natürlich genau ! an die ladedaten so einer Patrone. In der Menschheit wurde nur durch probieren etwas neues herausgefunden, danach kamen die Theoretiker....


Mfg,Messerschmitt
Einigkeit und Recht und Freiheit
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#40
MOIn

Hilti kartuschen sind dann aber viel günstiger als PAK kriegst 300 für 20 tacken bzw noch güstiger in gro?en mengen

und eine kartusche reicht für eine 9mm
 
das öffnen der kartuschen geht leicht mit ner guten knipex auf

(alles rein theoretisch )

MFG
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#41
Hi,

@Messerschmitt, danke für deine Erfahrungswerte!

Ich will nicht übertheoretisieren aber dein

" an die ladedaten so einer Patrone"

Klappt mit dem aus Platzpatronen od. sonstwoher gewonnenem NC eben nicht da du einfach nicht weißt was für Pulver du vor dir hast und wesentlicher Teil einer Ladedatentabelle ist nunmal die Angabe eine best. Treibladungspulvers.


Hier noch was zu versch. 8mm Patronen was für andere Kaliber-Blanks analog zu sehen sein dürfte.

https://www.co2air.de/thema/69146-das-ge...-munition/


Beste Grüße!
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#42
Kann man eig 9mm kurz mit dem lee classic loader laden für 9mm laden

MFG
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#43
Ich glaube nicht.
Die Hülsenabmessungen sind doch unterschiedlich dimensioniert.

(Die Abmessungen mit . davor sind in Inch - Umrechnung: mal 25,4 nehmen um auf mm zu kommen. Bsp: .374 x 25,4 = 9,4996 mm ~ 9,5 mm)

[Bild: .380%20ACP%20(9mm%20Short)12.gif]

[Bild: 9mm%20Parabellum%20(Lugar)15.gif]

[Bild: 28152213_539787206402902_1660377323762876416_n.jpg]

Links: 9x17 / 9mm Kurz / .380 ACP
Mitte: 9x18 Makarov (eigentlich 9,2mm Projektildurchmesser - 0,2 mm dicker als 9mm)
Rechts: 9x19 / 9mm Luger / 9mm Parabellum

.380 ACP ist eine nahezu gerade Hülse, d.h. sie ist von vorne nach hinten fast gleichmäßig dick. Ensprechend benötigt man auch keine spezielle Patronenlagerreibahle, sondern könnte einfach eine Reibahle mit 9,5mm Durchmesser nehmen und dürfte dann das Patronenlager für .380 ACP nur so tief reiben, dass der Hülsenboden gerade weit genug heraussteht, dass die Rille mit der Auszieherkralle gut gefasst werden kann. 

Bei 9x19 hast du eine konische Hülse, d.h. sie wird von vorne nach hinten von 9,65mm auf 10mm graduell dicker. Übertrieben gesprochen gleicht die Hülse damit einem Kegel (mit sehr spitzem Winkel) und keinem Zylinder (und wer das jetzt nicht versteht war in Geometrie auch nicht die hellste Kerze aufm Kuchen).

Damit sollte klar sein, dass wir es hier mit zwei unterschiedlichen Kalibern zu tun haben, obwohl beide Projektile mehr oder weniger gleich dick sind im Durchmesser. (Das wiederum bedeutet, man benötigt eigentlich keinen speziellen Lauf für .380 ACP, sondern könnte auch einen Lauf für 9x19 Luger nehmen - die Unterschiede im Abstand von Felder und Züge sind minimal, nur für Sportschützen die ein sehr enges Trefferbild benötigen wichtig)



Entweder baust du dir selber etwas von Hand, mit dem du die Hülsen erst oben genügend aufweiten kannst, damit ein neues Projektil eingeführt werden kann und anschließend mit einem zweiten Tool die Hülse wieder fest um das gesetzte Projektil zusammendrückt wird, damit es nicht einfach wieder herausfällt mitsamt Pulver...

ODER du gibst viel Geld aus für eine richtige Wiederladepresse und die entsprechenden Matrizen für .380 ACP.

Alles natürlich unter der Voraussetzung du hast die entsprechenden Genehmigungen und Scheine um legal wiederzuladen. Andernfalls begehst du Straftaten nach dem Sprengstoff- und Waffengesetz.

Um nochmal zum Threadthema zurück zu kommen (weil das hier immer ausartet mit irgendwelchen Fragen, die zum Ursprungsthema nichts beitragen):





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#44
Kurzes Update zur 5,5x21 Muni: (Quelle: Prof. Parabellum)
[Bild: 6tGJIir.png]

Die gezeigten Diabolos heißen "Piledriver" von H&N.
   

Ohne, dass es etwas mit dem Thema zu tun hättet, 9mm P.A.K. "Titan" sind gute Platzpatronen. ^^
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