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Amphetamin (rein) - Erfahrungsberichte, Tipps und Informationen

#1
Amphetamin (rein) - Erfahrungsberichte, Tipps und Informationen




So dann eröffne ich mal einen Thread rund um die Droge Amphetamin. Natürlich haben wir schon einen der sich mit Speed/Pepp befasst, aber jeder der schon mal reines Amphetamin probiert hat, weiß, das reines Amphetamin im Grund eine ganz eigene Droge ist. Um mehr Tipps geben zu können, nicht alles in einen Topf werfen zu müssen und die Leute zu sensibilisieren schreibe ich hier mal alles aus meiner praktischen Erfahrung auf.
 



Ist Amphetamin nicht einfach nur Pepp?
Natürlich besteht Pepp bzw. Speed aus Amphetamin, dieses wird allerdings brutal gestreckt, zum Teil um 90%, fast immer mit Koffein, was die tatsächliche Wirkung extrem verfälscht.
 
 
 


Dosiert man reines Amphetamin anders?
Ja, auf jeden Fall! Ich habe mir zu Testzwecken jeweils 1g Amphetaminsulfat und -formiat (das Salz der Ameisensäure) bestellt, Reinheit min. 98%. Beide wirken gleich.
 
Für absolute Einsteiger die noch nie etwas härteres als Koffein genossen haben empfehle ich beim ersten Mal 20-30mg nasal, 30-35mg oral. Aber das liegt vor allem daran das ich lieber beim ersten Mal nicht volles Risiko gehe, ich finde es vernünftiger sich von unten zu steigern.
 


 
Kann man problemlos nachlegen?
Die meisten werden es von Speed kennen…nachlegen wann immer man will. Bei reinem Amphetamin ist dies nicht ohne weiteres zu empfehlen. Ich habe eine Nacht lang alle 2-3 Stunden 20mg nasal nachgelegt…bis ich eine Menge von 80mg erreicht habe. Ich spürte eine Art „Druck“ auf dem Schädel bzw. einen deutlichen Dopaminrausch, ähnlich dem von Meth. Das waren und sind eindeutige Anzeichen das man genug hat!
 
Wenn ihr nachlegen wollt, macht kleine Schritte und Pausen von mehren Stunden! Reines Amphetamin bleibt lange Zeit in der subtilen Wirkung, ab einer gewissen Menge schlug es bei mir dann immer um in eine dominierende Art.
 
 
 
 
 
Wie wirkt reines Amphetamin im Vergleich zu Speed/Pepp?
Als ich das erste Mal das reine Amphetamin geschnieft habe (30mg)…dachte ich mir hätte jemand nur Zucker verkauft. Die kickende Wirkung von Speed blieb fast völlig aus, erst im nachhinein bemerkte ich die Wirkung so richtig.
 
Reines Amphetamin wirkt wie ich finde (Meinung teilen einige andere Xplo User) sehr subtil, kein Vergleich zu Speed oder gar Meth. Man ist absolut wach und konzentriert aber ohne von der Droge bzw. ihrem Rausch bedrückt oder überwältigt zu werden. Für mich Segen und Fluch zugleich, man kann alles machen was man will ohne das die Droge wirklich stört, allerdings neigt man durch den subtilen Faktor dazu ein wenig überzudosieren.
 
Vollkommen ohne Toleranz etc. hat diese Dosis knapp 7 Stunden extrem gut gewirkt mit einem sehr angenehmen afterglow. Andere Konsumenten berichten von knapp 12 Stunden Wirkung bei 50mg oral.
 
ACHTUNG!!!!!
Auch reines Amphetamin ist kein Meth Ersatz! Hat man einmal Meth kennen gelernt, kann man der Versuchung unterliegen, den gleichen Zustand, Wirkung und Gefühle mit reinem Amphetamin erzeugen zu wollen.
 
Vergesst es!
 
Bevor ihr auch nur in die Nähe einer wirklich guten Meth-ähnlichen Wirkung kommt, seid ihr schon auf einer Überdosis…und die ist bei Amphetamin extrem unangenehm.. Mehr dazu unten!
 
 
 


Nebenwirkungen?
Im Grunde unterscheiden sich die Nebenwirkungen nicht wirklich vom Speed oder Meth. Trockener Mund, kaum Hunger- und Durstempfinden und bei höheren Dosen neigt man dazu viele Dinge sehr intensiv und lange zu machen. Bei zu langen Wachphasen werden die Müdigkeitshalluzinationen echt unheimlich…und man sieht es der Person wirklich im Gesicht an wie lange sie wach ist.
 
 

 
 
Fuck...glaube das war zu viel…Überdosis?
Ich halte die Gefahr für eine Amphetamin Überdosis für den normalen Konsumenten für sehr wahrscheinlich. Damit ist natürlich nicht direkt eine tödliche Überdosis gemeint…auch die leichte Überdosis ist schon echt unangenehm. Der normale Konsument ist den Kick von Speed und Koks gewohnt, die deutliche Wirkung von Meth. Die, wie ich finde einfach nur geile, aber extrem subtile Wahrnehmung der Wirkung von reinem Amphetamin verleitet extrem schnell dazu, zu schnell zu viel nachzulegen.
 
Auch ich habe das zu spüren bekommen…Samstag mit ein wenig Toleranz war ich nach einer tollen wachen Nacht bestimmt bei insgesamt 150mg Amphetaminsulfat. Und auf einmal schlug die geile subtile Wirkung ins bedrückende um.
 
Der Puls geht extrem schnell hoch, 130 und mehr für Stunden. Das kann sehr schnell Sorge und Angst auslösen, was wiederum den Puls weiter hochtreibt, wodurch die Angst weiter steigt. Eine Spirale der Körpergewalt. Hände und Füße werden ab und zu kalt, im ruhigen stehen wird einem schwindelig.
 
Ich konnte die Wirkung gut abfangen…auf den Rücken legen, Kopfkissen untern Schädel und ruhig Atmen. Man muss sich nur bewusst werden das solange die Atmung noch normal funktioniert alles in Ordnung ist. Das Herz einer normalen jungen und mittelalten Person geht an dieser Belastung nicht zu Grunde Wink . Das schlimmste ist die Panik und Angst, am besten jemandem zum reden dazu holen, viel trinken und darauf einstellen das es Stunden dauert bis wieder halbwegs Normalität da ist.
 
Sobald auch nur die geringsten Anzeichen und realen Empfindungen auftreten, das die Atmung unregelmäßig wird, SOFORT den Notarzt rufen!!! Euer Leben ist es wert!!!
 
 
 


Wechselwirkung mit Koffein
Ja, ich habe es getan….das reine Amphetamin mit Koffein gestreckt…
 
Koffein + Amphetamin gleichzeitig
Typischer, extrem intensiver Speedkick und extrem verkürzte Wirkung
 
 
Amphetamin  (25mg) nasal + Koffein (150mg) nasal, 2 Stunden später
Ein sehr angenehmer Pusch der Amphetaminwirkung, hält 3-4 Stunden an und geht dann wieder ins subtile über
 
 

 
Bilder, Bilder!
Ja doch Big Grin, ich muss mir noch eine neue Speicherkarte bestellen und dann gibt’s tolle Bilder von beiden Salzen
 
 
 
So, jetzt ihr, wie waren eure Erfahrungen? Hier in den Thread kann einfach alles zu reinem Amphetamin geschrieben werden Icon_thumbup
In throws of rage, I shall hone my craft - In vengeance, I shall have no mercy.  In the mist of battle, I shall have no fear. And in the face of death, I shall have no remorse

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#2
Ahja.... Ich hatte auch das Glück reines Amphetaminsulfat kennenzulernen, hier eine Aufzeichnung von einem Wochenende damit (Toleranzfrei):

Nachmittags ca 7 Stunden bis 22 Uhr geschlafen, anschließend eine großzügige Portion Gemüse gegessen.
Freitag 23:03 45mg Amphetaminsulfat nasal

Samstag 04:20 27mg Amphetaminsulfat oral
Samstag 13:24 37mg Amphetaminsulfat oral
Samstag 22:35 40mg Amphetaminsulfat nasal

Sonntag 05:45 25mg Amphetaminsulfat nasal

etwa 21 Uhr schlafen gegangen

Ich fand ich war ordentlich drauf, allerdings für meine Verhältnisse überdurchschnittlich produktiv verglichen zu anderen Wochenend-Sessions. Es war angenehm, ich hatte nicht das Gefühl zu viel oder zu wenig Wirkung zu haben. Ich habe nachgelegt wenn ich deutlich gemerkt habe dass die Wirkung schwächer wird.
Hunger hatte ich die ganze Zeit fast keinen, und einen etwas trockenen Mund die ganze Zeit über .

also insgesamt 174mg Amphetaminsulfat für ca. 40 Stunden angenehmes Druff

>> man verbraucht schon deutlich weniger verglichen zu handelsüblichen pep

reines Amphetaminsulfat wirkt an sich in der ersten Stunde für mich recht subtil, aber mit der Zeit merkt man es Körperlich recht deutlich, eine leichte bis mittlere Euphorie ist vorhanden, und man ist direkt voller Tatendrang. Nachdem viele Stunden druff vergangen sind, fragt man sich wie die Zeit so schnell rumgehen konnte, und merkt wie druff man schon die ganze Zeit ist.

den Euphorierausch wie Meth oder MDMA ihn erzeugen können, sollte man mit Amphetamin echt nicht hinterherjagen, eine Überdosis kommt vor der starken Euphorie.

Psychisch ist Amphetamin definitiv leichter zu kontrollieren als Methamphetamin, jedoch nicht in der Kategorie Harmlos.
Amphetamin ist eher Wachmacher der körperlich knallt, Methamphetamin eher der Glücklichmacher der weniger körperlich aber mehr im Kopf knallt.
Ich persönlich mag beide Substanzen, bevorzuge jedoch Methamphetamin, wenn ich die Wahl habe.
Meine Rezeptoren werden gefüttert, nicht gebrutzelt
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#3
Vielen Dank für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht, REDOX!

Mir gefällt deine Zusammenfassung der Wirkung und die Konsequenzen die daraus ableitest sehr gut. Bisher bin ich aber noch nicht in Berührung mit Amphetamin gekommen und will dies auch vermeiden - grundsätzlich finde ich Stimulanzien (abgesehen von Koffein, was bei mir primär nur den Körper abspacken lässt) für mich sehr gefährlich, da mich eine latente Motivationslosigkeit plagt - und die mit Stimulanzien zu "behandeln" wäre wohl ziemlich sicher ein Suchtauslöser.

Wo's mir gerade einfällt: was hältst du davon, dein Racemat aufzutrennen und die Wirkung von R/S-Isomer zu vergleichen? Eine Anleitung dafür wäre sicher auch für die Community sehr interessant. Selbiges gilt für Methamphetamin.
"I had originally called this family the "natural" amphetamines, but my son suggested calling them the "essential" amphetamines, and I like that."
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#4
Schöner und Detailierter Bericht, Danke!

Eine frage, wiso gekauft und nicht selber gebacken? Big Grin

LG

MK
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#5
Vielen Dank für die ersten Beiträge, freut mich das es gut aufgenommen wird. Manchmal bin ich mir nicht sicher ob ich einige Themen eröffnen soll oder es im Internet nicht schon genug dazu gibt und ich lieber die Klappe halten sollte XD

@Hydra
Toller Bericht und ein wirklich guter Vergleich zum Meth hast du da geliefert den ich auch 1:1 so bestätigen kann.

@MösenKurt
Ich stelle keine Drogen mehr her. Methamphetamin war die einzige und bleibt es auch. Die Chemikalien sind zwar vorhanden aber der Bereich ist für mich keiner, der sich lohnt. Außerdem wozu ein Angebot nicht nutzen wenn es kommt, vor allem wenn man der Quelle vertrauen kann Wink
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#6
Ich synthetisiere mein Amphetamin bereits über einen längeren Zeitraum selbst und gehe davon aus, dass es sich dabei um recht reines Amphetamin handelt, auch, wenn ich keine Prozentangaben über die Reinheit machen kann. Konsument bin ich bereits länger - ungefähr 5 Jahre, mit monatelangen Pausen, bevor ich Selbstversorger geworden bin. Viele Punkte, die ich erwähnen würde, stimmen mit denen des Anfangsthreads überein, allerdings habe ich auch Beobachtungen über die Langzeitwirkungen machen können, die ich hier teilen möchte. All das bezieht sich natürlich nur auf meine Person und die einiger Bekannten, die eine ähnliche oder extremere Art des Konsumverhaltens an den Tag legen. Da ich allerdings einen allumfassenden Bericht abliefern möchte, kommt hier und da noch der Konsum vom klassischen Streetpepp, mit dem ich angefangen habe, um dann den Vergleich zu ziehen. 

Anfänge, Erstkonsument

Die erste Line habe ich von einer Freundin in der Oberstufe bekommen. Ich habe die klassische Einstiegsdrogen wie Alkohol oder Cannabis übersprungen - Raucher war ich, jetzt E-Zigarette. Der erste Rausch war sehr intensiv. Habe in der Pause mehr geredet als sonst, intensiver im Unterricht mitgearbeitet und allgemein war der Wunsch produktiv zu sein immer auf dem ersten Platz der Prioritätsliste. Mit fortfahrendem Konsum überschattete der Wunsch produktiv und überall besser zu werden auch das Bedürfnis Freundschaften zu pflegen und allgemein die Notwendigkeit für sozialen Kontakt, auch, wenn dieser zu dem Zeitpunkt auch nicht mit Ablehnung empfunden wurde. 
Allerdings ist mir bereits an dieser Stelle aufgefallen, dass Pepp ein Potenzial hat, dich produktiver zu machen, aber kein Ersatz für Motivation ist. Wenn ich keine Lust auf Hausaufgaben oder Lernen hatte, hat auch Pepp nicht immer geholfen. Ich war zwar gefühlt produktiv, habe mich aber dann eher mit Dingen beschäftigt, die mich interessieren und nicht für meine Pflichten.  Anfangs war ich noch sehr vorsichtig und habe die Regel 1 mal Pepp pro Woche aufgestellt. Selbstredend bröckelte diese Regel nach und nach und aus einmal pro Woche wurde zwei mal pro Woche usw.

Ich bin, gegenüber meinen wenigen Freunden, sagen wir mal, entweder stark desinteressiert oder stark aufdringlich. Letzteres wurde anfangs durch Pepp verstärkt. Man will reden - aber wirklich seriously und tiefgehend. Kein Smalltalk. Und damit kann man nüchternen 'Normies' oder Leuten, die Pepp gewohnt sind, durchaus auf den Sack gehen. Das habe ich nun schon länger unter Kontrolle.

Körperliche Symptome und der Afterglow während der Anfänge: Wenn man im Rausch ist, sehe ich keine großen Unterschiede zwischen Pepp und reinem Amphetamin innerhalb der körperlichen Symptome. Jedenfalls im Wesentlichen. Trockener Mund, überhaupt kein Hunger- oder Durstgefühl, Schwitzen, kaltes Körpergefühl. Extremer: Halluzinationen, die anfangs 'n biss'n dein Leben zerstören aber für mich inzwischen nur eine kleine Nuisance darstellen. Die schlimmste Halluzination, die ich erlebt habe war, als ich die Tür zu einem dunklen Flur geöffnete und mir auf einmal irgendein Dude als schwarze Silhouette aus dem Schatten ins Gesicht springt. Ein weiterer denkbarer Moment war während der Autofahrt in einem dunklen Wald, wo mir der gleiche Dude in Superman-Pose durch die Fensterscheibe fliegen will. Aber die Norm für mich ist, dass man irgendwo etwas Krabbeln sieht, was man für Insekten hält. Ich denke, um die extremen Dinge zu vermeiden, bietet es sich an, die Kombination 'Angst' und 'Dunkel' zu vermeiden, weil das Gehirn dann offenbar eher dazu neigt, davon auszugehen, dass dich gleich irgendwas angreifen will. 
Der Afterglow war anfangs extrem - habe mich so richtig ausgelutscht und zerknittert gefühlt am nächsten Tag. Bei reinem Amphetamin fällt der Afterglow wesentlich sanfter für mich ab. Aber immer noch unangenehm. 

Längere Zeit Pepp, Umschwung auf hausgemachtes Amphetamin

Ich habe relativ früh bemerkt, dass ich abhängig geworden bin. 2 Jahre dürften zwischen vergangen sein, seit meiner ersten Line. Das hat mich weniger gestört, als es sollte. Ich habe angefangen meine nüchterne Wahrnehmung zu hassen. Alles war schlechter - wie ich auf Dinge reagiert habe, wie Leute auf mich reagiert haben, alles was ich empfunden habe, war ohne Pepp taub, trist und nicht wirklich inspirierend. Mir ist auch aufgefallen, dass Erlebnisse aus meiner Vergangenheit, die mir peinlich waren, die ich als demütigend empfand oder die mir seelischen Schmerz bereitet haben, stärker ins Bewusstsein drangen, wenn ich nüchtern wurde - im Rausch wurden diese Gedanken blockiert. Ich denke während dieser Erkenntnis habe ich mich nun auch bewusst emotional an die Droge gekoppelt. Sie ist zu einer Art personalisiertem Freund geworden. Sowas geht, wenn man sich mehr und mehr zurückzieht. Ich habe Pepp nie zum feiern verwendet. Anfangs dachte ich, dass ich es nur benutze, um produktiver zu sein und das habe ich auch immer gesagt. Je mehr Zeit vergangen ist, umso eher ist mir klar geworden, dass es mehr ist, als ein Booster. Die Art, wie Amphetamin die Umwelt auf mich wirken lässt und wie ich auf die Umwelt reagiere, war inspirierend. Und ich habe so viel Zeit und Produktivität in meine Hobbys gesteckt, als hätte ich die Arbeitskraft von 10 Leuten. 
Zu diesem Zeitpunkt habe ich den Gipfel meines Konsums erreicht - einem Zustand, von dem ich heute nur so erzählen kann, als wäre er ein wirrer Fiebertraum. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schätzungsweise ein bis zwei Gramm an einem Tag konsumiert, abwechselnd oral und nasal. Nichts war schlecht, nichts hat mich genervt - genauso wenig gab es nichts, was mir passieren konnte, was mir Glücksgefühle bescheren konnte. Es war einfach als wäre alles in einem Vakuum und alles war eben so wie es war. Auch, wenn dieses Gefühl jenseits von gut oder böse war, war ich zufrieden damit. Längere Pausen, weil mein Dealer untertauchen musste oder dergleichen, habe ich zu der Zeit immer noch mit einer stabilen Haltung durch standen. 

Während des Höhepunkts meines Konsums und der emotionalen Kopplung an die Droge, habe ich also auch angefangen, mich mit dem 'reinen Amphetamin' zu beschäftigen. Eine Sache, von welcher der Mittelsmann des Kochs, von dem ich das Pepp bezogen habe, gelabert hat, als sei's eine mythologische Sagengestalt. Mir wurde erklärt, dass es reines Amphetamin nicht gibt und man schon ein ganzes NASA-Labor brauchen würde, um es herzustellen. Ähä. 
Jedenfalls habe ich gemerkt, dass das Zeug immer weiter und weiter gestreckt wurde und natürlich war ich nicht zufrieden damit, so viel Geld für Koffein und Kreatin auf den Tisch zu hauen: Die Xplo-Ära. Hat katastrophal angefangen aber mit der Kondition eines Pepp-Konsumenten und der Hilfe der erfahrenen Köche im Forum hab' ich nach knapp einem Jahr Recherche und Versuchen (Ich bin wohl der langsamste Azubi, den ihr jemals hattet) meine erste erfolgreiche Synthese hinter mir. Bilder dieser sagenhaften Legende müsste es noch hier im Forum geben.  Big Grin Die Ausbeute lag mit Sicherheit unter einem Prozent. Der Scheiß war ein blutroter, kleiner Klumpen und hat sich durch trocknen dann in einen weiß-blassrosa Salz verwandelt.

Reines Amphetamin - der Vergleich

Meine erste Amphetaminsynthese ist auch wieder ein Weilchen her. Ich habe viel dazugelernt und seit meiner Selbstversorgung nicht einmal fremde Produkte konsumiert. Mein erster Konsum des reinen Produkts hatte die euphorische Wirkung wohl vor allem deswegen, weil ich zum ersten Mal Erfolg in meinem Labor hatte und nicht wegen der Droge an sich. Denn nach paar Tagen habe ich gemerkt, dass sich die Wirkung von der Wahrnehmung deutlich unterscheidet. Ungewohnt für einen langjährigen Pepp-Konsumenten und wenn ich mein Produkt weitergebe, sind alle Meinungen dabei. Die Einen sagen, dass es das beste Speed ist, was sie jemals hatten. Die Anderen sagen, es wäre brutal gestreckt und würde kaum eine Wirkung haben. Ich habe Anfragen erhalten, die mich darum gebeten haben, Koffein und Kreatin beizumischen. Es ist also offensichtlich eine Gewöhnungs- oder Geschmackssache. Ich für meinen Teil würde jederzeit reines Amphetamin dem normalen Straßenpepp vorziehen. Es ist schlicht ergiebiger, man hat mehr davon. Allgemein lässt sich für mich sagen, dass reines Amphetamin die Wirkungen von normalem Pepp langzieht und je nach Dosis verstärken kann.

Was die Wirkung unter reinem Amphetamin an sich angeht, kommt es bei mir auf die Menge und die Aufnahmeform an. Das Amphetamin oral einzunehmen unterscheidet sich noch einmal von der Wirkung nasaler Einnahme. Bei oraler Einnahme streckt sich die Dauer der Wirkung extrem - sie ist bei mir allerdings keinesfalls schwächer, wie oft geschrieben wird. Meist nehme ich den abgeflachten Löffel eines Mikro-Laborlöffels für eine Portion - nehme an, das dürften so 5 bis 15 mg sein. Für einen angenehmen und deutlichen spürbaren Trip reicht diese Menge für 1 und 1/2 Tage, auch, wenn die letzten Stunden dieses Zeitraums mehr das wohlige Fertig-sein sind, als der produktive Speedtrip. Der orale Konsum macht mich ebenfalls rastloser und um einiges sexuell aktiver als der nasale Konsum. Der nasale Konsum wirkt kontrollierter - zu empfehlen, wenn keine Zeit ist, einfach in seinem Stuhl zu hocken und sich der Musik hinzugeben, auch wenn das natürlich auch möglich ist. Beim nasalen Konsum habe ich mehr Kontrolle, mich zu einer Sache zu zwingen, die ich eigentlich nicht machen will, die aber erledigt werden will. Man hat mehr Kontrolle über sich selbst, sozusagen. 

Dosis - reines Amphetamin

Während 5 bis 15 mg so der Standard für mich sind, merke ich bei 30 bis 50 mg, dass hier die Grenze für mich erreicht ist. Nehme ich diese Menge oral auf, rebelliert meinen Magen, ich muss aufstoßen, kalter Schweiß rinnt an mir herunter und ich habe generell das Gefühl, dass es gleich vorbei ist. Eine Situation, die man mit Pepp nur schwer erreichen kann. Das Gleiche gilt für die gleiche Dosis über den nasalen Konsum. Und bei mir fängt es bei der Nase an - wenn ich runterkomme, ist diese Nase erst mal zu bei solch' einer Menge. Manchmal für eine recht signifikante Zeit. Egal, wie ich konsumiere - eine größere Menge birgt das Risiko, dass man nach häufigeren Anläufen irgendwann einen Nervenzusammenbruch bekommt. Denn seit ich diese Menge mal mehrere Male hintereinander ausprobiert habe, weiß ich, dass es so eine Sache wie "Zu viel Konzentration" gibt. Man wird zum Autisten. Du hast einen derartigen Tunnelblick, dass du, wenn du an einem Projekt sitzt, egal welches, dich an so einem kleinen Detail aufhältst, es zu unendlich vielen Teilen auffächerst und dich hartnäckig damit beschäftigst, bis du merkst, was für einen Unfug du hier treibst. Und es gibt nichts frustrierenderes als eine Droge zu nehmen, deren Sinn man als solchen deklariert hat, einem in einer bestimmten Sache zu helfen und nach vorne zu bringen, allerdings nun das Gegenteilige macht und dich komplett lahm legt. Und selbst wenn diese Erkenntnis dich erreicht hat, macht dein Körper einfach weiter. Ob du was malst, irgendetwas schreibst oder an irgendetwas herumwerkelst. Ob du programmierst oder ob du irgend 'n Spiel spielst. Es ist manchmal unmöglich für mich, mich aus diesem Konzentrationstunnel loszureißen und diese Illusion an Produktivität zu durchbrechen. Denn ab diesem Punkt ist es keine Produktivität mehr - es ist einfach eine Beschäftigungstherapie für das Amphetamin in dir, die einfach nicht enden will. 

Nebenwirkungen, körperlich - reines Amphetamin

Die körperlichen Nebenwirkungen können im Vergleich zu Pepp teils schwerwiegender sein. Ein Problem, welches ich bei exzessivem Konsum habe ist, dass meine Zunge sich an der Decke meiner Mundhöhle reibt. Das passiert auch während ich schlafe. Am nächsten Morgen habe ich einen extrem wund geriebenen Mund. Mein Tipp dafür: Ein Abschminkwattepad auf die Zunge legen und an die Decke der Mundhöhle drücken. Dadurch ist deine Mundhöhle auch im Schlaf geschützt. Besonders für Raucher oder E-Zigaretten-Menschen wichtig, da du mit einem wunden Rachen/Mundhöhle keinen Spaß mehr an Rauch und Dampf in deinem Mund hast. 
Bei zu großer Dosis über oralen Konsum kann dein Magen rebellieren. Mir ist es noch nie vorgekommen, dass ich deswegen hätte erbrechen müssen. Allerdings kann sich ein allgemein flaues Gefühl ausbreiten, was den Rausch extrem negativ beeinflussen kann. Mein Tipp: Aktivkohle-Tabletten. Nach der Einnahme geht es meinem Magen gleich wieder besser.
Ein weiterer Punkt zur oralen Einnahme: Ich rate von der klassischen Methode, reines Amphetamin in Papier oder Kapseln zu legen ab. Auf diese Weise, je nach Dosis, bumst es dir mit einem Schlag in den Magen, was das Risiko erhöht, dass du eben erwähnte Probleme bekommst. Ich mache es mit Tee - ein schwarzer Tee, heiß, zwei Zitronenscheiben und deine Dosis. Auf diese Weise lässt du die Wirkung sich langsam aufbauen und kannst es voll auskosten. Zumindest ist das bei mir der Fall. Aber den Zucker nicht vergessen - gemeinhin will man die Kotze, nach der Amphetamin schmeckt, nicht auf der Zunge haben. 
STUHL. Ja, richtig, mein nächster Tipp bezieht sich auf den Darmtrakt. Wenn ihr, sag'n wir's mal salopp, Scheiße in eurem Körper habt, werdet diese Scheiße los, bevor ihr eine größere Amphetamin-Session beginnt. Ich kann hier nur für mich reden, aber nicht nur das Hungergefühl wird extrem blockiert. Scheinbar ist auch die Peristaltik, also die Bewegung des Darms und andere Teile des Stoffwechsels verlangsamt. Gleichzeitig wird euch extrem viel Wasser entzogen, was man selbst als erfahrener Konsument, nicht immer ausreichend kompensiert. Also was hat das mit dem Stuhlgang zutun? Wenn ihr bereits vor der Session was im Anflug hattet, was demnächst rauswollte, wird es durch Amphetamin nochmals verlangsamt. Das ist kein natürliches Verhalten - euer Stuhlgang verzögert sich und verbleibt länger in eurem Enddarm, wo ihm mehr und mehr Wasser entzogen wird. Am nächsten Morgen will das Teil endlich aus euch raus, hat aber die Geschmeidigkeit eines Ziegelsteins. Ich sach' ma, das will keiner erleben. Analvenenthrombosen-Gefahr. 

Langzeitkonsument - Persönliche Veränderungen  

Reines Amphetamin über einen längeren Zeitraum (Jahre) zu konsumieren dürfte in etwa die gleichen Effekte haben, wie es bei Pepp der Fall ist. Möglicherweise verschnellert er den Prozess. So objektiv, wie ich das betrachten kann, ändert sich die Persönlichkeit nicht nur in negativen Aspekten. 
Zu den negativen Aspekten zähle ich, dass man, wenn man es nicht gerade nur auf Partys etc. verwendet, zu einem sozialen Eremiten wird. Man ist zu sehr mit sich selbst und seinen Interessen beschäftigt und will nur etwas mit Leuten zutun haben, die die gleichen Interessen haben. Das größte Interesse ist es, etwas zu 'machen'. Ganz egal, was es ist. Reize zu empfangen oder dergleichen war bei mir immer an sekundärer Stelle.
 
Eine weitere negative Veränderung ist das fehlende Verständnis und die Toleranz für Dinge, die mir auf die Nerven gehen. Ich fechte diese Dinge nicht an, neige aber dazu, mich komplett davor zu verschließen. Ein Beispiel ist Politik, die ich vor Jahren noch sehr intensiv und auch aktiv verfolgt habe. Inzwischen arbeite ich aktiv daran, mich davor zu verschließen, weil mir die Geduld fehlt. Ich führe das deshalb auf Amphetamin zurück, weil je größer meine Amphetamin-Karriere wurde, desto kleiner meine Akzeptanz für Politik. 

Höhere Risikobereitschaft. Ich gehöre nicht zur Sprengstoff-Division des Forums, aber auch ich habe bemerkt, dass meine Risikobereitschaft anfangs stark übertrieben war. So habe ich anfangs recht bedenkenlos die benötigten Chemikalien gekauft, an Stellen, an denen man das lieber vermeiden sollte. Auch sonst bin ich, was Lebensentscheidungen anging, sehr viel risikofreudiger und unvorsichtiger geworden. Das hat sich mittlerweile in eine vorsichtige Paranoia umgeschlagen. 

Reizbarkeit. Ich bin sicherlich nicht zu einem tobenden Choleriker geworden aber mir ist aufgefallen, dass ich bei zwischen-menschlichen Konflikten sehr viel bissiger und konfrontierender werde. Sei es auf Amphetamin oder nüchtern.

Es gibt sicherlich noch viele andere, negative Aspekte.

Die positiven Aspekte umfassen wohl eine Art Grundhaltung die nach dem Motto "Ich weiß was ich will und lasse mir von niemandem reinlabern" funktioniert. Man hat erreicht sehr gute Ansätze, wenn es darum geht "Was will ich in meinem Leben machen." und man ist nicht durch Vorgaben gebremst, die einem Staat, Familie usw. aufdrücken wollen. Ob das realistisch ist, sei mal dahingestellt, aber es ist eine großartige Motivation für das Leben selbst.
Durch Amphetamin konnte ich sehr viel Tiefe und Sinn in meinen Interessen und Projekten erkennen, eben weil ich so viel Arbeit hinein gesteckt habe, mir so viele Gedanken dazu gemacht habe und so viele Inspirationen fassen konnte, wie ich es ohne das Bewusstsein und die Wahrnehmung, welche mir diese Droge verleiht, nicht hätte schaffen können. Das hat nichts mit dem "Willen" es zu schaffen, zutun. Es ist schlicht und ergreifend eine andere Perspektive, mit der man die Dinge betrachtet, neue Möglichkeiten, die sich auftun. Bewusstseinserweiternd ist wohl selten ein Begriff, den man für Amphetamin verwendet, denke ich, eher für LSD etc., aber das trifft auch hier zu, je nach Individuum.
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#7
Dieser Thread, Perfektion.
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#8
Wow Akira, deine Schilderungen sind äußerst beeindruckend und man merkt sofort, wie dich das Thema persönlich tangiert. Ich kann dir in vielen Punkten zustimmen und mitfühlen.
Ich habe es in meinem Anfangsthread vielleicht nicht ganz so gut heraus gestellt...Amphetamin in Reinform kann genau so einfach süchtig bzw. abhängig (ja ich unterscheide beide Zustände) wie gestrecktes, also Speed, Meth oder Koks. Und das auch obwohl seine Wirkung deutlich subtiler ist. Mich persönlich hat bisher immer mein Geist und Körpergefühl vor der Sucht oder gar Abhängigkeit bewahrt...ja....es fühlt sich auf Stoff alles super an, alles leicht und schaffbar...aber ich kenne das Gefühl absolut nüchtern zu sein. Und wisst ihr was?

Nichts fühlt sich so geil an wie die nüchterne Realität, das Gefühl der berührenden Hände, die Umwelt, der Wald, und zu diesem Zustand habe ich ein unglaubliches verlangen, so das keine Droge es schaffen kann mir etwas besseres zu liefern Big Grin
In throws of rage, I shall hone my craft - In vengeance, I shall have no mercy.  In the mist of battle, I shall have no fear. And in the face of death, I shall have no remorse

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#9
Zitat:Nichts fühlt sich so geil an wie die nüchterne Realität, das Gefühl der berührenden Hände, die Umwelt, der Wald, und zu diesem Zustand habe ich ein unglaubliches verlangen, so das keine Droge es schaffen kann mir etwas besseres zu liefern undefined

Okay, das bringt mich auf den Gedanken, dass ich den Langzeitkonsum vielleicht etwas zu rosig in meinem Erfahrungsbericht beschrieben habe. Vielleicht noch diese abschließenden Punkte, um niemanden in die Falle zu locken: Selbst wenn es bewerkstelligt wird, Amphetamin produktiv einzusetzen, besteht immer die Gefahr mehrere  Monate zu verschwenden und einfach nichts zu tun. Außerdem das klassische "I can't be me without it" - es ist und bleibt eine Abhängigkeit, wenn man es über eine längere Zeit konsumieren will und die persönlichen Eigenschaften und Vorsicht sind unerheblich: Man bezahlt immer den Preis dafür. 
In jedem Fall wollte ich nicht den Eindruck erwecken, dass ihr euer Leben positiv umkrempeln könnt, indem ihr Speed nehmt. Das geht nur durch Handlung. Es KANN unter Umständen eure Perspektive auf gewisse Dinge erweitern/vertiefen. Aber es ist in jedem Fall kein Ersatz für eine annähernd tragbare nüchterne Persönlichkeit. Mehr ein Hilfsmittel, Feature o.Ä. aber nie ein Ersatz.
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