Create an account


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Reinigung eines Amphetaminsalzes ( 4 Methoden)

#16
Ich habs zwar selbst noch nicht durchgeführt, würde aber nach dieser Anleitung gehen (und Toluol statt Benzol nehmen):

Es werden 0.1 mol Amphetamin Base in 60ml Benzol vorgelegt, mit 0.05 mol L-(+)-Weinsäure in 30ml Wasser und 0.05 mol NaOH/KOH in 3ml Wasser versetzt. Dieses Gemisch wird dann 4 Stunden lang gelegentlich umgeschüttelt. Die organische Phase enthält im Anschluß 98% L-Amphetamin. Die wässrige Phase wird bei pH 13 mit Benzol extrahiert und enthält 96% D-Amphetamin.

ee (enantiomeric excess) ist 98%. Das ganze funktioniert auch mit Methamphetamin
Scheiß auf Recht und Ordnung, Einigkeit und Freiheit,
Scheiß auf scheiß Kulturen aus der scheiß Steinzeit!
Zitieren

#17
(20.03.2018, 12:50 AM)Neopunk schrieb: Ich habs zwar selbst noch nicht durchgeführt, würde aber nach dieser Anleitung gehen (und Toluol statt Benzol nehmen):

Es werden 0.1 mol Amphetamin Base in 60ml Benzol vorgelegt, mit 0.05 mol L-(+)-Weinsäure in 30ml Wasser und 0.05 mol NaOH/KOH in 3ml Wasser versetzt. Dieses Gemisch wird dann 4 Stunden lang gelegentlich umgeschüttelt. Die organische Phase enthält im Anschluß 98% L-Amphetamin. Die wässrige Phase wird bei pH 13 mit Benzol extrahiert und enthält 96% D-Amphetamin.

ee (enantiomeric excess) ist 98%. Das ganze funktioniert auch mit Methamphetamin

Ja es funktioniert, dass Problem ist nur, dass ich Zweifel an der OP (optical purity) habe,
wenn man eine andere Säure nimmt, sollte es doch möglich sein, eine höhrer OP zu erreichen?

Wie gesagt, hatte ich auch mehrmals fraktioniert Kristallisieren lassen. Wie baue ich mir
ein Polarimeter und quantifiziere den Drehwinkel?

Was ist der Drehwinkel von reinem D-Meth und bei welcher Wellenlänge und Kurvettenlänge???
Zitieren

#18
Xercon, Amphesulfat bildet keine kristalle Big Grin
Zitieren

#19
so egal , mir reichts , nächtes mal lade ich kurz ein beispiel foto von Amfetamin als Pulver , und das amfetamin gelöst in Warmen Ethanol 95% , und man gibt so viel das Amfetamin das es sich fast kaum mehr löst , dann gibt man Tropfenweise Dest.Wasser , bis sich alles vollständig aufgelöst ist.

dann gibt man die ganze Heiße Lösung in einen sehr flachen breiten Glass Teller ( es muss wirklich eine sehr große fläche besitzen , sonst auskristalliesiert sich das Sulfat nicht zu schöne Kristalle , , es darf maximal 1 cm Füllhöhe von der lösung befüllt ist , dann lässt man es in einen Ruhigen Ort einfach abkühlen ,

es bilden sich wunderschöne Schneeflocken Ähnliche Kristallstruktur , ( nicht vergleichbar wie bei Methamfetamin )

bis bald

(19.03.2018, 10:55 PM)Neopunk schrieb: Ich hab es nicht nötig mich vor jemandem wie Dir zu rechtfertigen oder verteidigen. Ich bin Chemiestudent mit besonderem Talent in der Organischen Chemie. Deine pseudoinformierten Posts zeugen davon, dass Du riesige Wissenslücken und ein mangelndes Verständnis für die Materie hast.
Lächerlich, dass ausgerechnet Du mich hier diskreditieren willst. Das was in deinem Amphetaminsulfat kristallin ist, ist sehr wahrscheinlich das Natriumsulfat, das Du nicht als solches erkennen und entfernen konntest. Es lässt sich übrigens per Fraktionierter Kristallisation entfernen, was bei mir hervorragend funktionierte. So viel zum Thema ich habe keine Erfahrung damit. Bloß weil ich es nicht alles, ohne es zu trennen, in einem Gefäß erneut habe ausfallen/kristallisieren lassen, was wie bereits erwähnt, keinerlei Reinigungseffekt mit sich bringt.
Einige Chemiker, die ich kenne und die - im Gegensatz zu Dir - etwas von dem verstehen, was sie reden, sagen ganz klar, dass Amphetaminsulfat amorph ist. Wer also erzählt hier Bullshit?
Wie gesagt, ich hab's nicht nötig, etwas zu beweisen, vor allem Dir nicht. Du kannst nichtmal Amphetamin richtig schreiben. Ständig steht in Deinem Posts "Amfetamin" oder "Ampfetamin". Aber bevor's hier weiter ad hominem geht, mal was zu den Fakten, die ich darlegen möchte, weil Erheom einen legitimen Zweifel hat:
Das von Erheom verlinkte Paper zeigt nur, dass D-Amphetamin kristallin ist, was aber noch nichts über eine mögliche kristalline Struktur des Racemats aussagt. Oft kristallisieren unterschiedliche Enantiomere in einer völlig anderen Kristallstruktur, es ist also nicht unwahrscheinlich dass Racemate amorph sind, während einzelne Enantiomere kristallin sind.

Dieses Forum geht mir immer mehr auf die Nerven. Dass meine Glaubwürdigkeit infrage gestellt wird ist wirklich der Gipfel. Langsam frage ich mich, weshalb ich hier überhaupt noch Wissen teile.

ich hab nichts von Reinigung gesagt , sondern , das man das Amorphes Sulfat zu Kristallin auskristalliesiert ...

wer PEA kennt , so sieht das AmfetaminSulfat auskristalliesiert auch aus!!!
Zitieren

#20
Neopunk da merkt man du hast überhaupt keine ahnung von AMFETAMIN ( wurde ersetzt durch amphetamin )

siehe auch BtMG , dort findest du auch nicht das : Amphetamin sondern Amfetamin ( das ist die neue Bezeichnung )

aber egal . Dr Professor Neopunk weißt alles besser Big Grin

Ich halt einfach jetzt meinen Mund , egal was ich sage , oder schreibfehler hier verursache werde ich als Idiot hingestellt ..

Neopunk erklärt euch das alles schon ..
Zitieren

#21
@Neopunk Vielen Dank für die Aufklärung, diese Stolperfalle hatte ich noch nicht identifiziert, ist mir jetzt aber logisch. War wie gesagt keine Kritik, sondern nur Unwissenheit - ich hatte halt versucht mich zu informieren, bin aber aufgrund mangelnder Erfahrung nicht weit genug gekommen.

@Xercon Lass doch deine Kristalle analysieren, etwas anderes bringt glaube ich kaum weiter. Allerdings ist Neopunk's Erklärung zusammen mit dem Bild aus dem LdT schon in sich schlüssig und glaubwürdig.

Aber diese ganze ad hominem-Argumentation hat in einem (amateur)wissenschaftlichen Thread eher weniger zu tun.
"I had originally called this family the "natural" amphetamines, but my son suggested calling them the "essential" amphetamines, and I like that."
Zitieren

#22
Mir ist schon bewusst, dass es Amfetamin geschrieben werden kann, aber wieso sollte man die Bezeichnung der idiotischen prohibitionistischen Gesetzgeber übernehmen? Amphetamin steht für alpha-Methylphenylethylamin, da kommt kein f drin vor. Und Ampfetamin ist einfach mehr als falsch. Aber geht ja auch nicht darum, wie es geschrieben wird, du hast nämlich weder Ahnung von Orthographie, noch von den chemischen Hintegründen dessen, was Du hier redest. Du hast ja selbst zugegeben, dass Du wohl noch etwas über den Unterschied von kristallin und amorph lernen musst. Dass Du mir per PN so ne billige Seite à la lookchem als glaubwürdige Quelle lieferst, zeigt, dass Du Dich definitiv an falscher Stelle informierst. Kein Wunder, dass Du dann lauter Fehler und Halbwahrheiten verbreitest. Ich kann verstehen, dass Du hier nicht als Trottel dargestellt werden willst, und kann auch nachvollziehen, dass Du nicht einfach öffentlich eingestehen kannst, dass Du falsch liegst, aber mach's doch einfach. Kurz und schmerzlos. Nicht mir zuliebe, wie gesagt habe ich kein Interesse daran, irgendwas mit Dir zu tun zu haben. Es wäre aber gut für Dich, denn aus Trotz an etwas falschem festhalten, verhindert, dass Du dazulernst.
Was genau zeigt jetzt eigentlich, dass ich keine Ahnung von Amphetamin habe? Du machst Dich lächerlich, Junge. Ich denke jedem hier ist klar, wer von uns beiden mehr von der Materie versteht, also sowohl vom Konsum, der Pharmakologie hinter Amphetaminen, als auch von der Chemie. Bezeichnenderweise wirfst Du in den letzten zwei Posts mal wieder mit Beleidigungen und unhaltbaren Aussagen um Dich. Scheinbar hast Du nicht gelernt, dass man eine These, die der gültigen Lehrmeinung entgegensteht, mit Quellen untermauert. Du solltest Dir mal von Usern wie fastbreak, Erheom und anderen mal eine Scheibe abschneiden, sie fügen häufig Quellen an; so macht man das in der Wissenschaft.
Also bring' mir ne glaubhafte Quelle, oder siehs halt mal endlich ein, dass racemisches Amphetaminsulfat nicht kristallin ist, bevor Du eine Peinlichkeit nach der anderen raushaust.

Edit: Du kannst es ja mal per Fraktionierter Kristallisation versuchen:

Amphetamin in einer möglichst kleinen Menge heißem Wasser lösen und langsam abkühlen lassen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und sobald die Lösung die Temperatur des Kühlschranks angenommen hat, ins Eisfach. Dort dann herausholen, ehe das Wasser gefriert. Koffein und andere Streckstoffe, aber auch Natriumsulfat lösen sich schlecht in kaltem Wasser, Amphetaminsulfat hingegen schon. Folglich kristallisieren sie aus (Das Natriumsulfat Decahydrat in schönen langen Kristallnadeln) und man kann die Amphetaminsulfatlösung in ein sauberes Gefäß kippen, die Kristalle noch kurz mit kaltem Wasser spülen, um daran anhaftende Lösung nicht zu verschwenden, ebenfalls ins saubere Gefäß kippen und dann das Wasser vorsichtig unter Wärmezufuhr verdampfen lassen. So kriegt man einen Gutteil der Streckstoffe und v.a. des Natriumsulfats entfernt. Nach belieben noch 1-3 mal durchführen, dann sollte kein Natriumsulfat mehr enthalten.

Wenn Du das das 3x durchgeführt hast (klingt ganz so als sei Dein Amphetamin stark mit Natriumsulfat verunreinigt), sollte das Pulver, das beim Verdampfen (ruhig auch ohne Wärmezufuhr, dauert dann halt länger) der wässrigen Lösung herauskommt, amorph sein. So wie das von allen anderen Usern hier.. Ich bin wirklich kein Herdentier, aber wenn man mit seiner Meinung ganz alleine ist, schadet es wirklich nicht, sie mal kritisch zu hinterfragen.
Noch mal: Bnkd und ich sind Chemiestudenten, Du Laie. Wir beide sagen ganz klar, dass Amphetaminsulfat amorph ist, genauso wie die Autodidakten hier. Wer hat wohl recht?

@Erheom: Der User Sady82, der das Foto im Thread hochgeladen hat, ist übrigens auch studierter Chemiker. Er hat übrigens auch ein Foto von kristallinem Amphetaminoxalat hochgeladen.
Scheiß auf Recht und Ordnung, Einigkeit und Freiheit,
Scheiß auf scheiß Kulturen aus der scheiß Steinzeit!
Zitieren

#23
Moin
Hat einer ne Idee was man mit dem levoamphetamin machen kann.Ich weiß dass man dass l-meth wieder zu p2p und dann wieder zu meth umsetzen kann.
Zitieren

#24
Vorweg, ich gehöre zu der Fraktion die den Begriff "Amorph" erst einmal googeln musste! Wink
Fakt aber ist: Wer fremde Texte Klaut und diese so darstellt als ob Er sie selber geschrieben hätte, dem traue ich in etwa von der Wand bis zur Tapete!
Allerdings, ich bin Legastheniker und finde es nicht besondes fein von der Rechtschreibung einer Person, auf derren Intelligenz zu schließen. Ein paar der besten der Weltgeschichte, sind und waren Legastheniker! Smile
Zitieren

#25
Finde es jedenfalls gut, dass sich einige Forenmitglieder auch mit solchen wichtigen Themen befassen.
Zumindest ist mir gleich zu Beginn beim Einlesen klar geworden, wieviel ich mich in den mittlerweile letzten 6,5 Monaten mit der Chemie insb. den Synthesen von PEAs befasst habe und trotzdem solch einfache Fragen, wie "Kann man Speed-Paste mit Aceton reinigen?" nicht aus dem Stehgreif beantworten könnte!

Von mir aus sollen die Methoden aus nem anderem Forum übernommen worden sein (klar referenzieren muss man schon), jedoch fand ich, dass der Beitrag trotzdem ein Bisschen was offen lässt.
Zum einen wurde ja vor allem gleich im ersten Absatz Empörung darüber ausgedrückt, dass Leute Verunreinigungen mit Hg-Salzen mit Hilfe von Aceton reinigen.
Jedoch weiß man es nach dem Lesen des Threads ohne Recherche weiterer Informationen auch nicht besser. Gleich beim Lesen von Methode 1 schien mir das Reinigen der Hg-Salze mit Aceton sogar eher eine sinnvolle Sache zu sein. Das Amphetaminsulfat löst sich nicht, Quecksilber(II)-Nitrat sowie -Chlorid hingegen schon. (Diese) Hg-Salze (jedenfalls) werden doch somit also weggespült und das Speed demnach von diesen gereinigt.
Außerdem komme ich beim besten Willen einfach nicht dahinter, wie man zu solch allgemeinen Aussagen kommt wie "Synthesenebenprodukte werden von Aceton, aber nicht von heißem Wasser gelöst" (egal welche Synthese, egal welche Reagenzien verwendet wurden? Ähm, naja...)

Methode 3 find ich total klug, um sich M 1 anwendbar zu machen (nach dem Motto "Was nicht passt wird passend gemacht."...)
Wenn man hierbei auf dem Weg zwischendurch schon die Freebase vorliegen hat, könnte man auch nochmal wasserdampfdestillieren...
Zitieren

#26
zu deinem 3. Problem. Syntheseprodukte sind idR organische Verbindungen welche nicht gut wasserlöslich sind. Aceton ist eines der besten Lösungsmittel wenn es um das Entfernen von organischen Phasen/Verbindungen geht.

mir is grad ein vielleicht doofer Gedanke gekommen
HgSO4 zersetzt sich in Wasser zu HgSO4*HgO
3 HgSO4 + 2 H2O --> HgSO4 *2 HgO + 2 H2SO4
Das basische Quecksilbersulfat ist schwerlöslich, aber wie genau find ich auf die Schnelle nicht.
Was ich aber weiß, HgS ist noch extrem schwerlöslicher mit einem Löslchkeitsprodukt von 10[sup]−54[/sup]mol[sup]2[/sup]·l[sup]−2[/sup]
Das ist verdammt wenig und wird sogar als ungiftig angesehen dadurch.
Also könnte man eventuell vorhandenes Quecksilber in Lösung mit Natriumsulfid fällen ¯\_(ツ)_/¯
ob das klug ist? Keine Ahnung, denke aber gesünder als Quecksilber Big Grin
Zitieren



Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Reinigung von gekauftem Amphetamin Mastino 18 2.375 06.03.2019, 03:12 PM
Letzter Beitrag: Bnkd
  Reinigung von Nitroethan green_cobalt 32 2.866 31.10.2018, 01:03 PM
Letzter Beitrag: green_cobalt
  Reinigung der Freebase mittels Wasserdampfdestillation Freethinker 2 1.174 29.05.2018, 06:48 AM
Letzter Beitrag: Swisshead
  Einkauf eines/weniger universell angewendeter Lömi pumpenclumper 1 828 04.11.2017, 05:14 PM
Letzter Beitrag: Bnkd

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
1 Gast/Gäste

Forum software by © MyBB Theme © iAndrew 2016