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Amphetaminsulfat ballert nicht?

#1
Hallo,
SWIM hat ein Problem.

SWIMS Synthese von Amphetaminsulfat ist „anders ausgefallen“ als gedacht.
Hier wird jetzt der ganze Syntheseweg dargestellt.
SWIM ist den Weg zum Amphetaminsulfat über P2NP gegangen.

Synthese vom P2NP
Chemikalien:
- 110g Benzaldehyd
- 80g Nitroethan
- 20ml Cyclohexylamine

SWIM hat alles gemixt, den Rückflusskühler aufgesetzt und angefangen zu refluxieren.
SWIM hat ein bisschen mit den Zeiten gespielt und es einmal 6 Std und einmal 3 Std  refluxiert, die Ausbeute war die gleiche.
SWIM hat dann das P2NP mit IPA gewaschen und Umkristallisiert. Ausbeute ca. 70g.
Eigentlich ne schlechte Ausbeute.

Synthese der Amphetaminbase
Chemikalien:
- 25g P2NP
- 25g Aluminiumfolie
- 0,6g HgNo3
- 200 ml GAA (100% Essigsäure)
- 200 ml IPA
- 200 ml H2O
- 200-250g NaOH

Man merkt, dass die Menge der Chemikalien, von dem was eigentlich verlangt wird, weit überschritten wird aber SWIM sich wahrscheinlich nicht viel daraus gemacht hat. Wink

Laborausrüstung:
- 3000ml Rundkolben
- Dimrothkühler
- 600ml Messbecher
- Heizplatte mit Magnetrührer
- Laborstativ
- Scheidetrichter

Durchführung:
In dem 600ml Messbecher hat SWIM 200ml GAA, 200ml IPA und 200ml H2O vermischt und auf ca. 50-55C erhitzt. Als die 50-55C erreicht wurden hat SWIM die 25g P2NP vollständig darin aufgelöst. Als das P2NP vollständig aufgelöst war hat SWIM die 0,6g (600mg) HgNo3 beigemengt und solange umgerührt bis sich das HgNo3 vollständig aufgelöst hat.
SWIM hatte schlechte Erfahrungen die Aluminiumfolie davor extra zu Amalgieren und hat durch Recherche und Versuche herausgefunden, dass bei ihm nur auf dem folgendem Weg die Reaktion in die Gänge gekommen ist.

Währen sich das HgNo3 in dem 600ml Messbecher aufgelöst hat, hat SWIM die 25g Aluminiumfolie (Davor in einem Aktenvernichter zu Schnipsel verarbeitet) in den 3000ml Rundkolben reingestopft.

SWIM hat den Dimrothkühler auf´s Stativ montiert, die Schläuche angeschlossen und die Wasserpumpe eingeschaltet.
SWIM hat dann sofort die Lösung vom Messbecher in den 3000ml Rundkolben geschüttet. SWIM hat den Dimrothkühler aufgesetzt und den Rundkolben angefangen zu schwenken. Es dauerte ungefähr 15 Sekunden dann setzte eine heftige heiße Reaktion ein, welche nach 10-15 min abgeklungen ist und 45 Minuten gehalten hat.
Die Alluminiumfolie hatte sich bis auf 2-3g vollständig aufgelöst. SWIM hat wieder ein bisschen rumgespielt und eine Durchführung weitere 45min fluxiert und die andere nicht. SWIM hat festgestellt, dass es keinen Unterschied bei der Ausbeute gab bis auf, dass die refluxierte Lösung sich stark verfärbt hatte(Polymerisation?).

SWIM hat 200-250g NaOH in destilliertem H2O aufgelöst und in den Tiefkühlschrank gestellt.

SWIM hat die graue „Suppe“ aus dem 3000ml Rundkolben, durch einen Sieb in einen 1000ml Messbecher geschüttet. Nachdem die graue Lösung abgekühlt war hatte SWIM in mehreren Schritten das aufgelöste NaOH langsam dazugegeben.

Nachdem SWIM alles dazugegeben hatte, trennte sich das IPA und die gehoffte Amphetaminbase von der grauen Lösung.
Nach dem SWIM alles mittels Scheidetrichter getrennt hatte war es an der Zeit, die Amphetaminbase aus der getrennten Lösung ausfällen zu lassen.

SWIM hatte in der getrennten Lösung (Hier Lösung A) einen PH-Wert von 11-12 also Blau bis Lila
SWIM hat eine Spritze mit einer Lösung (Hier Lösung B) von 96% Schwefelsäure und IPA vorbereitet.
SWIM hat dann unter ständigem Rühren die Lösung B zu Lösung A gegeben.
Während dessen hat sich ein weißer „Nebel“ „Niederschlag“ gebildet.
SWIM hatte die Lösung auf den PH-Wert von 6 gebracht.
Als der PH-Wert von 6 erreicht wurde, hatte SWIM alles gefiltert und getrocknet
SWIM hatte ziemlich reines „Amphetaminsulfat“, es war schneeweiß.

Ausbeute lag bei 17g ca. 68% was eigentlich schon auch schlecht ist.

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Problem...........
Könnt ihr sagen was SWIM falsch gemacht hat?

Denn SWIM meinte, dass das „Amphetaminsulfat“ nicht ballert, keine Wirkung hat, es entsteht kein Rausch bei der einnahme.
Woran liegt das?

Vielleicht hat ja SWIM auch bei den Durchführungen was falsch gemacht?
Hat SWIM vielleicht kein P2NP hergestellt sondern etwas anderes?
Wenn es aber was anderes war, wie konnte dann der restliche Verlauf der Durchführungen, gemäß den vorgegebenen Synthesen so exakt verlaufen?
Es gibt mehrere Wege Amphetaminsulfat zu synthetisieren, was ja aber auch bedeutet, dass sobald sich der Grundausgangsstoff (hier das „P2NP“)ändert, auch die ganze Synthese ändert oder lieg ich da falsch?
Leider konnte ich keine anderen Berichte im Internet/Google finden.
Wäre echt klasse wenn ihr Antworten darauf hättet.


Entschuldigt mich auch itte falls ich beim korrigieren des Textes, Rechtschreibfehler übersehen hab. Ich bin ziemlich übermüdet Big Grin Big Grin Big Grin


Danke

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#2
An durchführung mangelts nicht.

du hast ganz sicher P2NP hergestellt. - jedoch is die ausbeute schon eigenartig - wie war denn die farbe deines reaktionsgemisches als du sie gestoppt hast? orange sollte die schon sein.
du hast mit IPA gewaschen und umkristallisiert - ich kan mir vorstellen das da noch viel P2NP gelöst ist - hast du leider verworfen oder? IPA löst P2NP vergleichsweise gut - deshalb benutzte ich EtOH zum rekristallisieren

schau mal hier: https://xplosives.net/mybb/thread-464-page-2.html

wenn es was anderes wäre dann wäre die reaktion auch anders verlaufen. - verlaufen Big Grin

wenn sich ein teil ändert in einer synthese dann muss der rest darauf angepasst werden - es gibt viele wege nach rom - es gibt synthesen von amphetamin die durch phenylaceton hergestellt werden bspielsweise kann hier auch ein amalgam benutzt werden, diese synthese unterscheidet sich natürlich von den zusammensetzungen gegenüber dem amalgam mit P2NP.

Wieviel hast du denn genommen?

Besitzt du eine tolleranz?

manchmal musst du dir den flash auch ersteinmal bewusst werden. das kommt davon weil du niemals reines zeug hattest und du dessen wirkung nie kennengelernt hast. du erwartest was anderes.

das kommt von den ganzen streckmitttel wie koffein usw - selbst nebenprodukte inner synthese oder lösungsmittel können wirkung/wikrungseintritt stark verändern.

https://psychonautwiki.org/wiki/Amphetamine

unten rechts gibts ne tabelle - schau sie dir mal an und probiers vll nochmal
vergiss nicht bei der tabelle auf "expand" zu klicken

außerdem fällt mir auf das deine berechnung von deiner ausbeute meiner wiederspricht.
ich weiß das 15g P2NP bei einer konservation von 100% zu 16.94g Amphetaminsulfat werden können.
bei 25g P2NP wären es ja dann 28.23g Amph.Sulfat
du hast ne ausbeute von 17g das wären 60.22%


MfG
Fastbre4k
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#3
Also ich gebe fastbre4k recht, dass die Reaktion auch anders hätte verlaufen müssen wenn du was anderes als Edukt gehabt hättest, die Durchführung sieht soweit auch gut aus...  Was mir aber aufgefallen ist:

Bei der P2NP Synthese hast du das Ganze ja einmal 6 und einmal 3 Stunden köcheln lassen.... VIEEEELLLL zu lange.... ich refluxiere maximal 1,5 Stunden aber meist bleibe ich unter einer, Nitroalkene neigen nämlich zur Polymerisation, du musst wirklich aufhören wenn die Flüssigkeit gelb ist, orange ist auch okay aber nicht rot, nicht dunkelorange, sehr ins gelbliche ist optimal.

So sah das Ganze bei mir aus als ich das erste Mal P2NP hergestellt habe und 4 Stunden refluxiert habe... sieht nicht sehr vielversprechend aus und vor allem habe ich da schon umkristallisiert.
   

Dann ist mir noch aufgefallen dass du zwar die Natriumhydroxid Lösung gekühlt hast aber nicht die ,,Suppe'' die du umgefüllt hast, an der Stelle möchte ich einmal auf diesen Beitrag verweisen, die Ausbeute könnte damit nämlich auch teilweise zusammenhängen: https://xplosives.net/mybb/thread-29708.html
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#4
kann fast nur bekräftigen
hatte vor meinem ersten Straßenpepp Kontakt nur Erfahrung mit selbst hergestelltem.
Das war super entspannt, hat mich schlicht weg happy gemacht.
Hatte bis Dato nur mit Coffein zu tun.
Das erste mal "Straßenpepp" hat mir den selben Effekt wie reines Coffein gegeben + die gute Stimmung vom Amphetamin...
dadurch wurden mir die Augen geöffnet, was für ne Scheiße unterwegs ist
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#5
bei der herstellung von p2np : lass die reaktionsmischugn orange werden nicht gelb - bei gelb ist warsch noch n teil unreagiertes benzaldehyd - was später daran hindert das du dein p2np auskristallisieren kannst Smile

die zeit ist egal - lass es orange werden.

höhere temperatur besagt weniger warten
niedere temperatur besagt länger warten

höhere temperaturen bedeuten auch mehr polymerisation

ich refluxiere
384g Benzaldehyd (3,62Mol) (frisch destilliert)
277g Nitroethan (3,69Mol)
24ml (17,76g) n-Butylamin (0,24Mol)

und das bei ner herdtemperatur von 150°C - dafür aber länger. und es klappt gut + das produkt ist sauber
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#6
Danke erstmal für die Antworten

Ich hab mir alle Links angeschaut und alles aufgesaugt.
Auf dem Link von psychonautwiki/amphetamine sind verschiedene Dosierungen. Meint ihr das Menschen die nur "straßenspeed" hatten, eher auf so einen Mischkonsum von Amphe und Koffein anspringen?
Da heißt es dann nur Austesten?

Zu der P2NP Synthese.
Das P2NP war immer leicht gelblich, mehr richtung Pisse aber nicht zu dunkel.
Das einzigste mal als die Kristalle "dunkel" waren, war als man versucht hat sie ohne Vakuum zu filtern...
Ich werde mal ein Bild reinstellen. Es waren wunderschöne Kristalle Big Grin

Wenn ich den Weg zum P2NP über n-Butylamin anstelle von Cyclohexylamin gehe, würde sich das was am P2NP im Bezug auf die chemikalische Struktur ändern? Oder ist das P2NP über cyclohexylamin und n-butylamin das selbe? Ich mein hört sich ja logisch an P2NP ist P2NP.

Der Gedanke dahinter ist, ob das Amphe über den Weg mit dem n-Butylamin potenter sein könnte?
Isst mir halt noch unklar also nur ne Frage.
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#7
Also da krieg ich ja echt das Kotzen. Als Laie einfach mal so an den Verhältnissen der Reagenzien rumzuspielen, ohne ne Ahnung zu haben, was man eigentlich tut... Schwachsinn!

Und nicht vorher zu amalgamieren... Was denkst Du Dir dabei? Denkst Du überhaupt nach? Kein Wunder, dass Du nur Natriumsulfat rausbekommen hast. Kleiner Tipp: Ohne Destillation oder zumindest vorherige Trocknung der Lösung mit Trockenmitteln wirst Du immer Natriumsulfat drin haben.

Manchen Leuten ist echt nicht mehr zu helfen...

Wie kommst Du darauf, dass der Katalysator etwas am Amphetamin ändern könnte? Wieso sollte man dann überhaupt einen anderen Kat nehmen, wenn dann am Ende ein anderes Produkt rauskäme? Lies erstmal n paar Bücher Junge...
Ich hab großen Respekt vor Autodidakten, bin ich doch in großen Teilen selbst einer. Aber das heißt halt nicht, dass man ohne Vorahnung dämlich herumpanscht, sondern dass man sich selbst bildet, was Du offensichtlich nicht getan hast oder vorhast..
Scheiß auf Recht und Ordnung, Einigkeit und Freiheit,
Scheiß auf scheiß Kulturen aus der scheiß Steinzeit!
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#8
das mit den verschienen dosierungen - schau mal genauer hin das ist einmal für die orale einnahme und für die nasale.
und ja aus eigener erfahrung weiß ich das die konsumenten erst auf schrott anspringen. - unser ziel ist es hier ja auch sowas aus der welt zu schaffen. - oder?


nunja - seine reaktion hat geklappt - er berichtete davon das nach der reaktion nurnoch en paar al stücke in seinem reaktionsgemisch rumschwimmen - und das al kann ja bekanntlich nicht ohne eine amalgierung von der essigsäure angegriffen werden .

Natriumsulfat wird er warsch drin haben.
um ein reines produkt zu erzielen würde ich dir eine wasserdampfdestillation empfehlen.

zum thema P2NP

es reagiert das nitroethan mit dem benzaldehyd miteinander um P2NP zu bilden und dafür wird ein katalysator benötigt - zb. cyclohexylamin oder n- butylamin
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry-Reaktion nennt sich das.

mach dich bisschen schlau und lerne ersteinmal die grundkenntnisse der chemie - also fang wieder bei der 5ten klasse an
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#9
Es handelt sich nicht um eine Henry-Reaktion, sondern um die Knoevenagel-Kondensation.
Und ja, scheinbar hat die Reduktion geklappt. Unter diesen beschissenen Bedingungen ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass ein nicht unwesentlicher Teil Oxim entstanden ist.
Scheiß auf Recht und Ordnung, Einigkeit und Freiheit,
Scheiß auf scheiß Kulturen aus der scheiß Steinzeit!
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#10
Oh ja stimmt ist eine Knoevenagel kondensation

Mhmm unwarscheinlich ist es nicht

Aber warten wir mal ab wenn er sich mal 30mg nasal gibt und dann mal berichtet
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#11
Mir ist an dem Chemikalienverhältnis noch etwas aufgefallen. In der Anleitung, die ich habe, wird von einem P2NP-Al Verhältnis von 1-1,5 gesprochen. Du hattest es mir ja vor längerer Zeit auch nochmal mit dem Verhältnis bestätigt, oder fast? Demnach müssten es 37,5 g Al sein.
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#12
Also 1 mol p2np brauch 8 mol wasserstoff um zu amphetamin reduziert zu werden.

25g P2NP sind 0.153 Mol und brauchen 1.224 Mol Wasserstoff

wenn wir davon ausgehen das alles Aluminium mit der essigsäure reagiert enstehen 2.8g Wasserstoff
da Wasserstoff ne Molare masse von quasi 1 hat kann man es gleichsetzen

also bei 25g Al werden 2.8 Mol wasserstoff frei also mehr als genug

aber da viel wasserstoff entweicht und nicht immer alles Al reagiert ist es sinnvoller das Al 1,5 mal zu nehmen.
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