Landminen

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Eine Landmine ist eine Explosionswaffe, die meistens verdeckt unter der Erdoberfläche verlegt wird und die in der Regel vom Opfer selbst ausgelöst wird. Man kann sie deshalb auch im weitesten Sinn als eine Sprengfalle bezeichnen. Manche Minen werden auch vom Bediener ferngezündet, der den Wirkungsbereich der Mine beobachtet. Minen und Selbstschussanlagen sind technisch kaum zu unterscheiden.

 

Die Vielfalt der Landminen is so groß wie ihre Anzahl. Einige reagieren auf Bewegung, auf Tritt, auf Wärme, Schall oder auf alles gleichzeitig.

 

Egal ob groß wie eine Zigarettenschachtel oder wie ein Fußball. Gut versteckte Minen sind ohne technische Hilfsmittel einfach nicht aufzuspüren. Natürlich könnte man die Landminen 1:1 nachbauen. Allerdings gehören Eigenkonstruktionen sowieso zu den IED’s. Also warum die Improvisation nicht gleich auf die Spitze treiben^^

 

Diese Konstruktion darf niemals zuhause, sondern nur am Ort des Geschehens aufgebaut werden, wer rennt schon mit einer scharfen Landmine in der Tasche durch die Gegend?

 

Materialien

  • Butangaskartusche (leer)
  • Trittzünder
  • Initialsprengkapsel
  • Tape
  • Pappe oder dünne Plastikscheibe
  • Metallbohrer (10mm)
  • Trichter (optional)

 

Chemikalien

  • Sekundärsprengstoff

Herstellung

1) Zuerst sollte man Sicherstellen, das die Kartusche auch wirklich leer ist. Entweder nimmt man die leeren aus einem Bunsenbrenner, oder sticht diese mit äußerster Vorsicht und einem Nagel auf.

Beim aufstechen entweicht das komplette Gas und die Kartusche kann zum Geschoss werden, niemals in der Wohnung machen

2) Danach wird mit einem Metallbohrer ein ca. 1cm breites Loch in den Deckel gebohrt. Kartuschen aus Bunsenbrennern und Lötlampem verfügen bereits über ein kleines Loch, das nur noch vergrößert werden muss.

3) Jetzt biegt man ein flaches Stück Metall zu einem „S“, und gefestigt dieses „S“ an der Batterie. Das obere Ende brüht dabei den +Pol.

4) Erst danach wird die Batterie an der Außenseite der Kartsuche mit Tape befestigt.

5) Der Druckzünder (unter der Rubrik „Zünder“ zu finden), wird nun ebenfalls an der Kartusche festgeklebt. Wenn man auf den Zünder drückt, muss die Spitze das Metallstück unten berühren.

6) Als Zünder des Initialsprengstoffes dient eine Glühbirne. Diese wird an einer Seite mit dem Kabel aus dem Druckzünder verbunden, und am anderen Ende mit einem Stück Draht.

7) Dieses zweite Kabel wird mit dem -Pol der Batterie verbunden. Drückt man nun auf den Zünder, schließt dieser den Stromkreis und die Glühbirne leuchtet bzw. zündet den Ini. Darum sollte man bis zum Einsatz das zweite Kabel nicht an die Batterie anschließen oder den Zünder solange unbrauchbar machen.

7) Erst vor Ort wird der Sekundärsprengstoff eingefüllt bzw. der Zünder scharf gemacht. Da der Imbus vom Druckzünder nur eine kleine Fläche besitzt, ist es von Vorteil etwas großes, flaches wie einen Bierdeckel darauf zu kleben. So erhöht man die Trittfläche.

Man vergräbt die Mine, will kurz am nächsten Baum pinkeln und kann dann nicht mehr erkennen wo das Ding liegt. Was sich so lachhaft anhört, ist schon öfters vorgekommen^^. Also am besten die Mine mit einem kleinen Fähnchen kennzeichnen bis sie zum Einsatz kommt