Backpulverbombe

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Diese Bombe ist zwar unberechenbar, aber eher ungefährlich. Bei der Zusammenbringung von Essig / Essigsäure und Backpulver bilden sich Gase, die einen festen Körper platzen lassen. Ein einfaches, aber relativ effektives Prinzip. Es gibt zwar zahlreiche Horrorgeschichten von abgerissenen Körperteilen, aber das meiste davon ist Unsinn. Erst wenn man einen Körper aus Metall verwendet, wird die Sache wirklich gefährlich. Herumfliegende Splitter können tödliche Verletzungen verursachen und der sich aufbauende Druck reicht aus, um Finger und Hände abzureißen.

Materialien

  • PET-Flasche
  • Reagenzglas mit Stopfen (optional)

Chemikalien

  • Backpulver
  • Essig/Essigsäure

Herstellung

1) Zuerst füllt man den Druckkörper (Flasche oder Rohr) zur Hälfte mit Backpulver.

 

2) Jetzt schüttet man essig/essigsäure hinein (30% Gewichtsanteil vom Backpulver) und verschließt sofort die Flasche bzw. das Rohr.

 

3) Kurz schütteln, den Körper sofort wegwerfen und abwarten. Nach einigen Sekunden oder Minuten wird die Flasche zerrissen.

 

Der Zeitpunkt ist absolut unberechenbar…niemals auf den Körper zugehen oder vesuchen, ihn wieder aufzuheben

 

Wenn das ganze nach 5-10 Minuten immer noch nicht geplatzt ist, sollte man versuchen den Körper mit Steinen , einer Zwille oder sonstigem zu treffen. Sobald genug Druck auf der Hülle lastet, reicht manchmal schon ein kleiner Stoß aus um eine Explosion zu erzeugen

 

Es gibt auch Experten, welche die Flasche fast 1 Minute lang schütteln um sie dann gegen eine Wand oder ähnliches zu werfen. Dabei kann wie im Bild unten die Flasche vorzeitig platzen. Der Junge hat zwar noch alle Finger…aber es dürfte schon ein wenig gezwirbelt haben^^

 

 

Und wozu ist das Reagenzglas?

 

Bei der Verwendung eines Metallrohres, kann man auch versuchen, den Essig in ein Reagenzglas mit Stopfen zu füllen. Dieses kommt in das Rohr mit einigen großen Steinen (optional). Wirft man die Bombe stark genug herum, zerbricht das Reagenzglas an der Rohrwand oder an den Steinen und der Essig wird freigesetzt. So spart man sich die hektische Phase nach Schritt 2.